Die Ursachen des Übergewichts
Es gibt verschiedene Gründe, warum Hunde übergewichtig werden:
- Alle Energieträger im Futter – Fette, Kohlenhydrate und Eiweiß – werden als Fett im Körper gespeichert, wenn ihre Zufuhr höher ist, als der Bedarf.
- Übergewicht kann auch als Veranlagung geerbt oder durch einen Stoffwechseldefekt (Hormone, Schilddrüse) verursacht sein.
- Kastrierte Hunde neigen leichter zu Übergewicht, weil sie ruhiger sind.
- Auch ein Mangel an Bewegung spielt eine Rolle oder eine Kombination der hier genannten Faktoren - und das über einige Jahre.
Manche Hunderassen werden aufgefüttert, weil das für die Hundeausstellungen so verlangt wird. Das sind dann "Standardgerechte Hunde" (Schönheitsspeck).
Es muss auch betont werden, dass unausgeglichene Ernährung auch zu Übergewicht führt, weil zum Beispiel nicht verwertbares Eiweiß in Fett umgewandelt wird. Ob nun die Qualität des Eiweißes im Futter nicht stimmte, zu wenig Energie enthalten ist, oder einfach die für den Umsatz nötigen B-Vitamine fehlten, ist letztendlich egal.
Die Gefahren des Übergewichts
Übergewichtige Hunde haben häufiger, als normalgewichtige:
- Hauterkrankungen und Fellprobleme
- Atemnot, Kreislaufprobleme, Hitzeempfindlichkeit
- Knochen- und Gelenkprobleme
- Ein geschwächtes Immunsystem
- Eine geringere Lebenserwartung
- Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit)
- Reduzierte Fruchtbarkeit und eine höhere Schwergeburtenrate
Wie Sie Abhilfe schaffen können
Wenn Ihr Hund an Fettleibigkeit leidet, lassen Sie ihn zuerst von einem Tierarzt untersuchen, ob medizinische Gründe für sein Übergewicht vorliegen, und ob schon Folgeerkrankungen festzustellen sind.
Ermitteln Sie dann mit Hilfe des Tierarztes das für Ihren Hund optimale Gewicht und die richtige Ernährung. Der Tierarzt schlägt Ihnen möglicherweise vor, fortan zur Gewichtsreduktion geeignete Nahrung zu verwenden oder die bisherige Nahrung weiter zu verwenden, die Menge jedoch um bis zu 30% zu verringern. Pedigree Light Feucht- oder Trockennahrung ist für die kalorienreduzierte Ernährung entwickelt worden. Lassen Sie alle Leckerlis weg, und gönnen Sie Ihrem Hund regelmäßig Bewegung. Um sicherzustellen, dass Sie mit Spaziergängen und Diät auch die gewünschte Wirkung erzielen, sollten Sie Ihren Vierbeiner regelmäßig wiegen. Notieren Sie sein Gewicht, beraten Sie sich mit einem Tierarzt – und reduzieren Sie die Nahrungsmenge weiter, falls der gewünschte Effekt ausbleibt. Eine Null-Diät darf nur unter tierärztlicher Kontrolle durchgeführt werden.
Viel Bewegung, regelmäßige Gewichtskontrollen und eine ausgewogene Ernährung mit Pedigree können helfen, das Wunschgewicht zu erreichen und zu halten.