Ab 2010: Versicherungs- und Chipflicht für alle Berliner Hunde

16.11.2009

Ab dem 1. Januar 2010 muss für alle in Berlin lebenden Hunde eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Außerdem muss jeder Hund in Berlin gechipt sein, darauf weist die Tierschutzorganisation "Tasso" hin...

16.11.2009

Ab dem 1. Januar 2010 muss für alle in Berlin lebenden Hunde eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Außerdem muss jeder Hund in Berlin gechipt sein, darauf weist die Tierschutzorganisation "Tasso" hin. Diese Pflicht besteht unabhängig von der Rasse, des Alters, der Größe oder der potentiellen Gefährlichkeit für jeden Hund in Berlin. Den Hundehaltern ist daher dringend zu empfehlen, sich bereits jetzt nach einer ihren Vorstellungen entsprechenden Versicherung umzusehen. Was kann nun passieren, wenn ein Hundehalter die Haftpflichtversicherung nicht abschließt? Eine solche Entscheidung stellt nach § 12 Abs. 1 Ziff. 5 des Gesetzes eine Ordnungswidrigkeit dar. Die hierfür vorgeschriebene Geldbuße kann sich je nach den Umständen des Einzelfalles bis auf 50.000 Euro belaufen. Auch wer seinen Hund nicht chipt, läuft ab dem 1. Januar 2010 Gefahr, dass er eine Geldbuße von bis zu 50.000 Euro zahlen muss und / oder dass die Behörde die Einziehung des Hundes anordnet.

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Drei Vorurteile zum Thema Auslauf – und was wirklich dahinter steckt

10.11.2009

Der November ist wettertechnisch der Monat, in dem man "keinen Hund vor die Tür jagen“ möchte. Tatsächlich vergeht bei Regen und Kälte aber nur dem Menschen die Lust am Spaziergang, der Vierbeiner benötigt auch bei schlechtem Wetter seinen täglichen Auslauf...

10.11.2009

Der November ist wettertechnisch der Monat, in dem man "keinen Hund vor die Tür jagen“ möchte. Tatsächlich vergeht bei Regen und Kälte aber nur dem Menschen die Lust am Spaziergang, der Vierbeiner benötigt auch bei schlechtem Wetter seinen täglichen Auslauf.
Auch die allgemein verbreitete Meinung, dass mit zunehmendem Alter die Vierbeiner nicht mehr so viel Bewegung benötigen, ist falsch. Gerade für ältere Hunde ist wohl dosiertes Laufen wichtig um nicht "einzurosten" und gesund zu bleiben. Auch dies gilt natürlich unabhängig vom Wetter.
Genauso hartnäckig hält sich bei Hundehaltern das Gerücht, dass sich Hunde nicht erkälten können. Tatsächlich sind Hunde genauso gefährdet wie Menschen und haben keinesfalls einen "angeborenen Instinkt", der ihnen sagt, dass der See nun definitiv zu kalt für ein kurzes Bad ist. Deswegen sollten Herrchen und Frauchen unbedingt darauf achten, dass der Hund sich mit nassem Fell nicht zu lange in der Kälte aufhält und ihn so schnell wie möglich trocken rubbeln oder noch besser trocken föhnen.
Hat sich Bello trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Erkältung eingefangen, kann er mit sicherem Abstand mit Rotlicht bestrahlt werden. Auf keinem Fall sollten beim Tier Medikamente oder Hausmittelchen ausprobiert werden, da sie beim Tier eine andere Wirkung entfalten, als beim Menschen, darauf weist die Tierschutzorganisation "aktion tier" hin. Verschlimmert sich die Atemwegsinfektion, sollte der Hundehalter unbedingt seinen Tierarzt aufsuchen, denn daraus kann sich auch beim Hund eine Lungenentzündung entwickeln.

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Überraschender Nachwuchs in Radiostation

03.11.2009

Als Radiomoderator Florian Weiß des Senders Antenne Bayern  die Schäferhund-Mischlingshündin Emma als Pflegehund bei sich aufnahm, hatte er keine Ahnung, dass er bald Welpenopa sein würde.

03.11.2009

Ismaning – Als Radiomoderator Florian Weiß des Senders Antenne Bayern  die Schäferhund-Mischlingshündin Emma als Pflegehund bei sich aufnahm, hatte er keine Ahnung, dass er bald Welpenopa sein würde. Die Ärzte hatten ihm erklärt, Emma hätte wohl in ihrer Heimat Ungarn kürzlich einen Wurf gehabt, daher seien ihre Zitzen noch so dick. Umso größer war die Überraschung, als er hinter sich im Radio-Studio plötzlich ein Fiepsen hörte und einen kleinen Welpen zwischen Emmas Pfoten sah. Die Hündin war scheinbar doch noch trächtig gewesen. Insgesamt wurden in dieser Nacht neun Hundebabys geboren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind Mutter und Welpen nun alle wohlauf und werden noch vor Weihnachten in ein neues Zuhause umziehen.

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Eine wahre „Koks-Nase“

27.10.2009

Dank Schäferhund-Mischling Apache konnte am Münchner Flughafen ein Kilogramm Kokain sichergestellt werden

27.10.2009

München – Dank Schäferhund-Mischling Apache konnte am Münchner Flughafen ein Kilogramm Kokain sichergestellt werden. Beim Abschnüffeln einer Frachtsendung aus Südamerika schlug der Rauschgiftspürhund bei einer Holzkiste an, in der sich ein Fernseher befand. Der Drogenschnelltest verlief positiv, daraufhin wurde das Gehäuse des Geräts geöffnet, und die Zollbeamten fanden die nicht unerhebliche Menge Kokain. Für den achtjährigen Hund war das der bisher größte Fund dieses Jahr. Als Belohnung versprach Thomas Meister, der Sprecher des Hauptzollamtes am Münchner Flughafen, dem fleißigen Apache einen ganz besonderen Leckerbissen.

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Gartengestaltung: Nehmen Sie Rücksicht auf den Hund!

22.10.2009

Das kultivierte Blütenparadies erfordert sorgfältiger Planung und Vorbereitung. Leider vergessen viele Hobbygärtner, dass so manche hübsche Pflanze pures Gift für Ihren Hund sein kann.

22.10.2009

Viele Hobbygärtner beginnen bereits, sich Gedanken über die Gartengestaltung im kommenden Frühjahr zu machen. Das kultivierte Blütenparadies erfordert schließlich sorgfältiger Planung und Vorbereitung. Leider vergessen viele Hobbygärtner, dass so manche hübsche Pflanze pures Gift für Ihren Hund sein kann. Denn wenn der Vierbeiner plötzlich unter Erbrechen oder Durchfall leidet, hat er das Gift häufig nicht beim Spaziergang auf dem Feld, sondern im eigenen Garten erwischt. So warnen Experten der Tierschutzorganisation Tasso die Hundebesitzer unter anderem davor, die sonst sehr beliebte Begonie anzupflanzen: ihre Wurzeln sind extrem giftig und wurden schon so manchem grabendem Hund zum Verhängnis. Auch Efeu, Eisenhut, Engelstrompete oder die Rinde der falschen Akazie können Erbrechen, Durchfall, Krämpfe und Lähmungen auslösen. Hundehalter, die bisher noch keine negativen Erfahrungen gemacht haben, sollten sich trotzdem nicht darauf verlassen, dass ihr Vierbeiner auch in Zukunft keine giftigen Pflanzen zu sich nimmt: Schon wenn sie beim Spielen im Garten aus lauter Übermut in eine Pflanze beißen oder im Komposthaufen buddeln, ist die Gefahr der Giftaufnahme sehr groß. Die Vergiftungen müssen tierärztlich behandelt werden, sind häufig lebensgefährlich für den Hund. Sinnvoller ist es daher vorzusorgen und Gefahrenpotentiale schon bei der Gartenplanung auszuschließen.

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Junger Lebensretter

13.10.2009

Ein sieben Monate alter Bearded Collie hat im Nationalpark Bad Harzburg einer 25-Jährigen Bremerin vermutlich das Leben gerettet...

13.10.2009

Bad Harzburg – Ein sieben Monate alter Bearded Collie hat im Nationalpark Bad Harzburg einer 25-Jährigen Bremerin vermutlich das Leben gerettet. Beim Herumschnüffeln entdeckte der Hund die junge Frau in einem Waldstück des Parks – sie hatte versucht, sich durch die Einnahme von Tabletten und Alkohol das Leben zu nehmen. Die Besitzerin des Hundes alarmierte sofort die Rettungskräfte. Diese konnten die Frau bewusstlos, aber lebend in ein Krankenhaus bringen.

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Er rettete Kassandra

06.10.2009

Mitte September verschwand ein neunjähriges Mädchen, der viereinhalb Jahre alte Christo fand sie.

06.10.2009

Velbert – Mitte September verschwand ein neunjähriges Mädchen. Ein damals Unbekannter hatte sie schwerverletzt in einen Kanal gesperrt.
Der viereinhalb Jahre alte Christo ist der Hundeheld des Jahres in Deutschland. Der Australian Cattle Dog fand Kassandra in dem Kanal in 1,50 Metern Tiefe, darüber ein Kanaldeckel. Darum blieb der Einsatz von Wärmebildkameras durch die Polizei ohne Ergebnis. Sie benachrichtigte die Hundestaffel und bat um Unterstützung.
Christo gehört zur Hundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes Ruhr-Hattingen und ist ausgebildet als Flächensuchhund. Im Gegensatz zu Mantrailern suchen sie nicht gezielt nach einer Person, sondern können generell Vermisste aufspüren. In ihrer australischen Heimat werden Cattle Dogs bei dem Zusammentreiben von Rindern eingesetzt, die sie oft aber erst einmal im australischen Busch auftreiben müssen. Die Rasse ist in unseren Breiten noch recht selten, da sie durch Charakter und Temperament nicht unbedingt die Voraussetzungen als Familienhund besitzt. Ihr Einsatz als Suchhund ist hierzulande noch ungewöhnlicher. Daran könnte Christo in Zukunft eventuell etwas ändern und seinen Arbeitshundekollegen ein neues „Berufsfeld“ eröffnen.

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Welt-Tollwut-Tag: Impfstatus bei Hunden überprüfen

28.09.2009

Anlässlich des Welt-Tollwut-Tages am 28. September erinnert der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) Hundehalter daran, den Impfschutz ihrer Tiere regelmäßig überprüfen zu lassen.

28.09.2009

Anlässlich des Welt-Tollwut-Tages am 28. September erinnert der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) Hundehalter daran, den Impfschutz ihrer Tiere regelmäßig überprüfen zu lassen. Zwar darf sich Deutschland seit vergangenem Jahr offiziell „tollwutfrei" nennen, dennoch heiße es wachsam zu bleiben, bis sichergestellt ist, dass sich die Tollwut durch unentdeckte Krankheitsfälle unter Füchsen nicht wieder ausbreitet. Auch könne die Krankheit auch jederzeit durch Tiere aus anderen Ländern wieder eingeschleppt werden, so die Warnung des bpt. Auf eine Impfung zu verzichten, kann jedenfalls lebensgefährlich sein: Ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, führt sie bei Mensch und Tier unweigerlich zum Tod.
Die Bezeichnung "tollwutfrei" bezieht sich übrigens nur auf die Fuchstollwut, denn nach wie vor zählt Deutschland zu den Ländern, in denen europaweit die meisten Fälle von Fledermaustollwut gezählt werden. Übertragungen auf andere Tiere sind zwar eher selten, können aber vorkommen – auch dagegen schützt die regelmäßige Tollwut-Impfung durch den Tierarzt.

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Jedes dritte Kind hat einen Hund

23.09.2009

Ob behaart, geschuppt oder gefiedert. Drei von vier Kindern haben ein Haustier (74%), das hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Earsandeyes ergeben.

23.09.2009

Ob behaart, geschuppt oder gefiedert. Drei von vier Kindern haben ein Haustier (74%), das hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Earsandeyes ergeben. Die Erhebung unter 625 Internetkids im Alter von 4 bis15 Jahren ergab, dass bei knapp jedem zweiten Kind, das ein Haustier besitzt, eine Katze (47%) durch die Wohnung schleicht, jedes Dritte hat einen Hund (34%), jedes Vierte Kaninchen (24%) und jedes Sechste Fische (18%) oder Meerschweinchen (17%) zu versorgen. Die Wünsche der Kids sehen jedoch etwas anders aus. Absoluter Favorit ist mit 34% der Hund, Rang 2 belegt mit 17% die Katze, Rang 3 mit 15% Pferd und Pony. Letzteres ist allerdings deutlich häufiger der Traum von Mädchen (23%) als von Jungen (6%). Unter denjenigen Kindern, die kein Tier zu Hause haben, hätten immerhin 88% gern eines.

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Neue Stars bei der Münchner Polizei

01.09.2009

Sie sind erst 11 und 15 Wochen alt und schon „im Dienst“: Beagle-Mädchen Lilly und der Hannoversche Schweißhund Buddy.

01.09.2009

Sie sind erst 11 und 15 Wochen alt und schon „im Dienst“: Beagle-Mädchen Lilly und der Hannoversche Schweißhund Buddy. Die beiden sollen, so die Hoffnung ihrer Hundeführer (privat und dienstlich), in einigen Jahren die größte Stütze der Beamten bei der Suche nach vermissten Personen und  flüchtigen Gangstern werden. Mantrailing heißt die Such-Methode, bei der nicht die Fährte mit der Hundenase verfolgt wird, sondern der Eigengeruch der gesuchten Person. Diese Duftmoleküle, die die geschulte Hundenase aus tausenden anderer herausfiltert, sind auch dann noch wahrnehmbar, wenn die Spur durch Regen verwaschen oder durch zu viele andere Spuren überlagert ist. Auf der Suche der Polizei nach Freiwilligen, die sich von Buddy und Lilly suchen lassen wollen, wurde die Dienststelle überschwemmt mit Angeboten begeisterter Hundefreunde. In einem Jahr können die zwei Jungstars dann beweisen, wie gut sie ihre Lektionen gelernt haben.

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Hoffnung für Kinder

24.08.2009

Im Behandlungszentrum Vogtareuth bei Rosenheim werden speziell trainierte Hunde bei der Therapie von Kindern eingesetzt, die unter schweren Rückenmarks- und Hirnschädigungen leiden.

24.08.2009

Im Behandlungszentrum Vogtareuth bei Rosenheim werden speziell trainierte Hunde bei der Therapie von Kindern eingesetzt, die unter schweren Rückenmarks- und Hirnschädigungen leiden. Das Konzept wurde zusammen mit der Hundeschule animal learn entwickelt und zeigt erste positive Ergebnisse. Die elfjährige Colliehündin Franny, Hündin Ronja, Münsterländermischling Lotta und drei weitere Hunde versuchen in 20 bis 30 Minuten langen Behandlungen mit dem Wachkomapatienten über Blicke, Geräusche und Anstupsen zu kommunizieren. Auf diese Weise lösen sie Muskelspannungen und Spastiken bei den jungen Patienten. Der Atem wird ruhiger, die Herzfrequenz sinkt und es werden weniger Stresshormone ausgeschüttet. Wenn eingedrehte Gliedmaßen anfangen sich zu entkrampfen und die Kinder die Hunde mit ihren Augen verfolgen sind dies bereits große Erfolge für alle Angehörigen und ein erster Hoffnungsschimmer, dass die Kinder wieder aus dem Koma erwachen.

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Rettung nach einer Woche

07.08.2009

Überglücklich hat eine Familie ihre Tina wieder in die Arme genommen. Die Jack-Russell-Hündin war bei dem schweren Erdrutsch in Nachterstedt verschwunden und trotz intensiver Suche nicht mehr gefunden worden.

07.08.2009

Überglücklich hat eine Familie ihre Tina wieder in die Arme genommen. Die Jack-Russell-Hündin war bei dem schweren Erdrutsch in Nachterstedt verschwunden und trotz intensiver Suche nicht mehr gefunden worden. Als das Gelände abgesperrt wurde, war die Suche abgebrochen worden.  Die Bergwacht vom Roten Kreuz, die zur Sicherung der Geologen im Katastrophengelände ist, entdeckte eine Woche nach dem Unglück die Hündin und übergab sie der freudestrahlenden Familie.

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Hunde helfen beim Lesen und Sprechen

31.07.2009

Großmoor – LESEMUT heißt ein Programm, das die Lesefreude von Kindern und auch deren Sprachfähigkeit verbessern soll. Ein extra ausgebildeter Hund ist dabei zum einen Gesprächsthema, sprich, die Kinder sollen sich über ihn unterhalten. Zum anderen ist er Zuhörer, der Kindern die Hemmung nimmt, laut vorzulesen.

31.07.2009

Großmoor – LESEMUT heißt ein Programm, das die Lesefreude von Kindern und auch deren Sprachfähigkeit verbessern soll. Ein extra ausgebildeter Hund ist dabei zum einen Gesprächsthema, sprich, die Kinder sollen sich über ihn unterhalten. Zum anderen ist er Zuhörer, der Kindern die Hemmung nimmt, laut vorzulesen. Der spaß wiederum, den die Vorleser und Erzähler empfinden, motiviert sie weiter, was sich langfristig auf ihre sprach- und Lesekompetenz auswirkt. Weil der Hund weder kritisch die Stirn in Falten legt, noch ungeduldig wird, wenn ein Wort mal nicht korrekt ausgesprochen wird oder holprig kommt, können die Kinder das Tempo selbst bestimmen, was ihnen erst Selbstvertrauen, schließlich aber auch Routine im Sprechen und Vorlesen bringt.

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Händewaschen gegen Hundekeime

29.06.2009

Eine Studie an der Kansas State University Manhattan zeigt, dass Händewaschen am effektivsten davor schützt, sich mit Keimen des Familienhundes zu infizieren.

29.06.2009

Eine Studie an der Kansas State University Manhattan zeigt, dass Händewaschen am effektivsten davor schützt, sich mit Keimen des Familienhundes zu infizieren.Die Tierärztin Kate Stenske fand bei Hundehaltern, die eher nachlässig beim Händewaschen waren, genetisch identische Bakterien wie bei ihren Hunden. Das „Küsschen geben“ und Teilen des Bettes mit dem Hund hatte dagegen keinen Einfluss auf die Verbreitung der Krankheitserreger. Stenske empfiehlt lapidar: Öfter mal die Hände waschen!

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Tierischer Service für Veranstaltungen

26.06.2009

„EVENT CARE“, heißt der neue Service des Luxus-Hundehotels CANIS RESORT. Ob Hochzeiten, Firmenveranstaltungen oder gesellschaftliche Anlässe: Meist haben Hundebesitzer keine Möglichkeit, ihre vierbeinigen Lieblinge zu derartigen Events mitzunehmen. Jetzt können die Besucher vieler Veranstaltungen ihren Hund einfach mitbringen.

26.06.2009

„EVENT CARE“, heißt der neue Service des Luxus-Hundehotels CANIS RESORT. Ob Hochzeiten, Firmenveranstaltungen oder gesellschaftliche Anlässe: Meist haben Hundebesitzer keine Möglichkeit, ihre vierbeinigen Lieblinge zu derartigen Events mitzunehmen. Jetzt können die Besucher vieler Veranstaltungen ihren Hund einfach mitbringen. Fachkundige Hundebetreuer können vom Veranstalter für jede Art von Event – von der privaten Feier bis zur öffentlichen Großveranstaltung – gebucht werden; direkt vor Ort kümmern sich die DOG SITTER um die Vierbeiner. „Die Veranstalter, die unseren neuen Service buchen, können sich damit gegenüber den Besuchern ihres Events nicht nur als besonders tierlieb positionieren, sondern ermöglichen den Hundebesitzern unter ihren Gästen auch die sorgenfreie Teilnahme an einem Event, auf das die Eingeladenen sonst womöglich hätten verzichten müssen“, so Thomas Gerteis, CEO der CANIS RESORT AG.

 

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Gute Erziehung kann sich lohnen

15.06.2009

Düsseldorf. Einen explosiven Fund machte ein Hund im Neandertal nahe Düsseldorf. Er apportierte seiner Besitzerin eine Handgranate. Die erkannte gleich, um was es sich handelte und gab dem Hund das Kommando, den Sprengsatz wieder abzulegen. Der Vierbeiner tat wie geheißen und tollte nicht etwa erst mit seiner vermeintlichen Beute in der Schnauze herum.

15.06.2009

Düsseldorf. Einen explosiven Fund machte ein Hund im Neandertal nahe Düsseldorf. Er apportierte seiner Besitzerin eine Handgranate. Die erkannte gleich, um was es sich handelte und gab dem Hund das Kommando, den Sprengsatz wieder abzulegen. Der Vierbeiner tat wie geheißen und tollte nicht etwa erst mit seiner vermeintlichen Beute in der Schnauze herum. Die Zeit in die Erziehung des Hundes war offensichtlich bestens investiert, denn es stellte sich in der Untersuchung von Experten heraus, dass die US-Granate aus dem Zweiten Weltkrieg durchaus noch funktionstüchtig war.

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Unglaublich: Rettung nach sechs Wochen

08.06.2009

Es grenzt tatsächlich an ein Wunder und die Einwohner von Bad Höhenstadt können’s noch immer nicht begreifen. Der sechsjährige Jack Russell Terrier Tommy überlebte beinahe sechs Wochen in einem Lüftungsschacht, bevor er gerettet wurde.

08.06.2009

Es grenzt tatsächlich an ein Wunder und die Einwohner von Bad Höhenstadt können’s noch immer nicht begreifen. Der sechsjährige Jack Russell Terrier Tommy überlebte beinahe sechs Wochen in einem Lüftungsschacht, bevor er gerettet wurde.
Tommy war wie so oft auf dem Nachbarhof seiner Menschen unterwegs, als er in den Lüftungsschacht stürzte. Trotz intensiver Suche konnte seine Familie ihn nicht finden. Bis – nach 50 Tagen – der Nachbar ein Kratzgeräusch hörte, diesem nachging und den erschöpften Tommy entdeckte. Der Rüde war halb verhungert und verdurstet, erholte sich aber erstaunlich schnell. Um den Nachbarsstall dürfte er künftig aber wohl einen großen Bogen machen.

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Entscheidung zum Wohl des Hundes

04.06.2009

Endlich ist er zu Ende, der Streit um Hund Balu, dem gemeinsamen Labrador von Fußballstar Christian Lell und seiner Freundin Sarah. Beinahe zwei Jahre beschäftigten die beiden die Gerichte wegen des „Sorgerechts“ für den Hund.

04.06.2009

Endlich ist er zu Ende, der Streit um Hund Balu, dem gemeinsamen Labrador von Fußballstar Christian Lell und seiner Freundin Sarah. Beinahe zwei Jahre beschäftigten die beiden die Gerichte wegen des „Sorgerechts“ für den Hund.
Jetzt lenkte Model Sarah ein. Sie verzichtet auf ihren Balu, der ohnehin die ganze Zeit bei Lell lebt. Der Fußballer wiederum trägt die Kosten des Verfahrens.
Der inzwischen zwei Jahre alte Balu dürfte diese Lösung begrüßen, schließlich bleibt er in der gewohnten Umgebung, bei seinem Herrchen und dem anderen Labbi, der schon länger bei Lell lebt.

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Hund schafft gute Figur

20.05.2009

Ein Hund in der Familie kann dazu beitragen, dass Kinder nicht zu dick werden. Das ergab eine Studie an der australischen Deakin University, auf die der Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft in Bremen hinweist.

20.05.2009

Bremen – Ein Hund in der Familie kann dazu beitragen, dass Kinder nicht zu dick werden. Das ergab eine Studie an der australischen Deakin University, auf die der Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft in Bremen hinweist. Befragt wurden 281 Eltern von Kindern im Alter von fünf und sechs Jahren sowie 864 Eltern von Zehn- bis Zwölfjährigen.
Rund die Hälfte der Kinder hatte einen Hund, viele von ihnen führten den Vierbeiner regelmäßig aus. Vor allem in der Gruppe der Jüngeren waren die Kinder mit Hund schlanker als diejenigen, in deren Familie es keinen Hund gab. Bei den älteren Kindern waren die Unterschiede weniger gravierend.

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Im Sprint zur Agility-WM

15.05.2009

Auf der VDH-Europasieger-Ausstellung kämpften 51 Teams um die Teilnahme an der Agility-WM. Die zwölf Gewinner fahren im September nach Österreich, um sich mit den besten Hundesportlern der Welt zu messen.

15.05.2009

Auf der VDH-Europasieger-Ausstellung kämpften 51 Teams um die Teilnahme an der Agility-WM. Die zwölf Gewinner fahren im September nach Österreich, um sich mit den besten Hundesportlern der Welt zu messen.
In jeweils drei Läufen waren vor allem Präzision, Schnelligkeit und auch taktisches Geschick gefragt. Nur fünf Minuten blieben den Hundeführern vor jedem Lauf, um den Parcours kennenzulernen. Während des Laufs kommt es dann darauf an, seinen Hund möglichst schnell und fehlerfrei in der vorgeschriebenen Reihenfolge durch und über verschiedene Hindernisse wie Slalomstangen, Tunnel, Wippe, Laufdiel, Kletterwand und Hürden zu leiten. Gearbeitet wird dabei mit Körpersprache und Hörzeichen.
Uschi Sattler, die mit ihrem Parson Russell „Sugar“ bei den Kleinsten die Nase vorne hatte, verriet nach dem Sieg ihr persönliches Erfolgsgeheimnis: „Beide Partner müssen mit vollem Ehrgeiz und vollem Elan dabei sein, damit es auch im Team gut funktioniert.“ Bei den mittelgroßen Hunden gewann Roswitha Turner mit Sheltie „Fioretto“. In der Klasse „Large“ standen Krisztina Kabai und Border Collie „Chilli Pepper“ ganz oben. Nach der tollen Leistung in Dortmund haben sich die beiden vorgenommen, in Österreich unter den ersten fünf zu landen.

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Wette gewonnen, auf den Hund gekommen

08.05.2009

Moosburg – Weil ihr Kollege Marcus Fahn sich 40 Tage lang nicht rasierte, mussten seine zwei Wett-Kollegen einen Tag lang im Hundesalon Dienst tun.

08.05.2009

Moosburg – Weil ihr Kollege Marcus Fahn sich 40 Tage lang nicht rasierte, mussten seine zwei Wett-Kollegen einen Tag lang im Hundesalon Dienst tun. Alle drei sind Moderatoren bei Bayern 3 und dessen Hörer dachten sich den Wetteinsatz aus. Die beiden Verlierer lösten ihr Versprechen ein. Und Marcus Fahn, der Gewinner, kam auf den Hund: Jetzt ist er stolzer Besitzer von Labradormädchen Marla und hat morgens fast nur ein Thema: Was die Kleine schon kann, wie klug sie ist, wie bildschön und süß. Sein Hund ist inzwischen schon populärer als er selbst. Denn wenn er beim Gassigehen „Marla“ ruft, tuscheln die Leute: „Ist das nicht der Hund von dem Moderator?“

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Happy End nach Drama

10.04.2009

Mit ihrem Labrador Mira ging eine Münchnerin am Isarkanal spazieren, als der Hund ins Wasser sprang und in die starke Strömung geriet.

10.04.2009

Mit ihrem Labrador Mira ging eine Münchnerin am Isarkanal spazieren, als der Hund ins Wasser sprang und in die starke Strömung geriet. Die junge Frau erkannte, dass Mira nicht gegen den Strom ankam und versuchte sie herauszuziehen. Dabei fiel sie selbst ins Wasser. Doch Mira und ihr Frauchen hatten Glück: Drei junge Männer passten die beiden an einer Brücke ab, einer von ihnen kletterte die Treppe zum Wasser hinunter packte den Labrador am Brustgeschirr und zog mit der anderen Hand die Studentin heraus. Die unfreiwilligen Wasserratten waren nass, erschöpft und durchgefroren, aber glücklich. So glücklich, dass Marianne ihrem Retter die Handynummer gab – Happy End nach dem Drama?

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Ab nach Hause

06.04.2009

Die kluge Bella war zur U-Bahn gerannt, in die richtige Linie eingestiegen, hatte die U-Bahn am richtigen Umsteigebahnhof verlassen und war schnurstracks zur S-Bahn gelaufen. Doch die war nicht da und das verwirrte den Hund. Bella lief verwirrt am (richtigen) Bahnsteig auf und ab...

06.04.2009

Dackel Bella fährt seit zwei Jahren regelmäßig mit ihrem Halter per S- und U-Bahn nach München in den Hofgarten, wo die beiden den Stammbesuchern längst bekannt sind. Doch jetzt traf eine Boule-Kugel die Hündin am Kopf, Bella sauste im Schock auf und davon. Passanten und  Bekannte halfen mit, die Hündin zu suchen, doch sie blieb verschwunden. Bis am nächsten Morgen die Polizei sich bei Bellas Herrchen meldete. Die kluge Bella war zur U-Bahn gerannt, in die richtige Linie eingestiegen, hatte die U-Bahn am richtigen Umsteigebahnhof verlassen und war schnurstracks zur S-Bahn gelaufen. Doch die war nicht da und das verwirrte den Hund. Bella lief verwirrt am (richtigen) Bahnsteig auf und ab, bis wartende Fahrgäste sie einfingen und zur Polizei brachten. Im Tierheim ermittelte man dann schnell den Halter. Der kluge Hund hat inzwischen auch ein Entschuldigungspäckchen erhalten – vom Boulespieler. Mit einem dicken Kauknochen drin.

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Freispruch nach Vaterschaftstest

03.04.2009

Eine Hundehalterin aus Memmingen hat ihre beiden Nachbarn angezeigt, bzw. deren Rüden und forderte Schadenersatz.

03.04.2009

Memmingen – Weil ihre Hündin sie mit zwei nicht gewollten Welpen beglückte, zeigte eine Hundehalterin aus Memmingen ihre beiden Nachbarn, bzw. deren Rüden an und forderte Schadenersatz. Als sie in erster Instanz vor dem Amtsgericht unterlag, ging sie in Berufung. Das Landgericht ordnete daraufhin einen Vaterschaftstest bei den beiden Rüden an. Erst als feststand, dass weder Smoke noch Leo Vater von Sam und Lennie sein konnten, nahm die Hundehalterin ihre Klage zurück, muss jetzt allerdings die Kosten des Verfahrens zahlen.

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Ein Hund verheißt Beziehungsglück

20.03.2009

Wen der Frühlingsanfang in Flirtlaune versetzt, der sollte sich an Hundebesitzer halten, denn diese sind kommunikativer als andere - man lernt sie viel schneller kennen, finden 68 Prozent der Deutschen.

20.03.2009

Wen der Frühlingsanfang in Flirtlaune versetzt, der sollte sich an Hundebesitzer halten, denn diese sind kommunikativer als andere - man lernt sie viel schneller kennen, finden 68 Prozent der Deutschen. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Hunde-Community HalloHund.de in Zusammenarbeit mit Ipsos. Befragt wurden 1.000 Frauen und Männer ab 14 Jahren in Deutschland im Februar 2009. Besonders in Großstädten gelten Hundebesitzer als kontaktfreudiger: Während in Orten unter 5.000 Einwohnern nur 59 Prozent der Meinung sind, dass Hundebesitzer offener sind, glauben in Großstädten fast dreiviertel der Einwohner (73 Prozent) an die kommunikativen Stärken der Hundehalter.
Wer die Verantwortung für einen Hund übernimmt, ist auch in einer Beziehung verantwortungsvoller, sagen 43 Prozent der Befragten, und fast ebenso viele (42 Prozent) sehen in Hundebesitzern einen guten Versorger: „Hier ist immer was zu Essen im Haus – nicht nur für den Vierbeiner.“ Auch bei der Familienplanung lohnt sich für fast jeden zweiten Deutschen ein Blick auf das Verhältnis zwischen Hund und Frauchen bzw. Herrchen. 44 Prozent gaben an: „Wer mit seinem Hund liebevoll und geduldig umgeht, kommt für mich eher als Mutter bzw. Vater meiner Kinder in Frage.“

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Merlin, der Lebensretter

13.03.2009

Wie jeden Tag machten Border Collie Merlin und sein Herrchen ihre Trimm-Dich-Runde auf einem Waldweg nahe Altötting...

13.03.2009

Wie jeden Tag machten Border Collie Merlin und sein Herrchen ihre Trimm-Dich-Runde auf einem Waldweg nahe Altötting. Als Merlin auf einmal laut bellte, wusste Helmut P., dass etwas passiert sein musste und folgte seinem Hund. Der stand vor einem umgekippten Fahrrad und führt sein Herrchen direkt zu einem Rentner, der nach einem Sturz schon über eine Stunde hilflos im Waldgestrüpp lag. Dank Merlins Aufmerksamkeit befindet er sich inzwischen schon auf dem Weg der Besserung.

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Blinder Passagier

04.03.2009

Zum Schwarzfahrer wurde eine Berner Sennenhündin aus Lüneburg.

04.03.2009

Zum Schwarzfahrer wurde eine Berner Sennenhündin aus Lüneburg. Die junge Leica war mit ihrem Herrchen am Bahnhof spazieren gegangen, als sie plötzlich lossauste und in einen ICE einstieg. Der fuhr los, bevor Leicas Halter Alarm schlagen konnte. Erst beim nächsten Halt in Uelzen machte die Bundespolizei die Schwarzfahrerin dingfest und übergab sie später – ohne eine Anzeige – dem besorgten Halter.

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Rassehunde haben die Nase vorn

25.02.2009

69Prozent der rund 500.000 jährlich registrierten Welpen in Deutschland sind Rassehunde, nur 31% Mischlinge.

25.02.2009

69Prozent der rund 500.000 jährlich registrierten Welpen in Deutschland sind Rassehunde, nur 31% Mischlinge. 23% dieser Welpen werden nicht in Deutschland, sondern in anderen Staaten gezüchtet und gezielt importiert, 29% stammen aus kontrollierter VDH-Zucht. Nachdem die Zahl der neugeborenen Hunde im Jahr 2006 einen Tiefstand erreicht hatte, stieg sie 2007 wieder, vor allem bei Golden Retriever und Labrador ist die Zahl der Jungtiere stark gestiegen.

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Seenotrettung für schwerverletzten Hund

19.02.2009

Die Fahrt zum Tierarzt machte Whippet Hasko von Juist mit den Seenot-Rettern: Der 3-jährige Rüde zog sich bei einem Unfall eine schwere Bauchwunde zu.

19.02.2009

Die Fahrt zum Tierarzt machte Whippet Hasko von Juist mit den Seenot-Rettern: Der 3-jährige Rüde zog sich bei einem Unfall eine schwere Bauchwunde zu. Auf der nur bei Hochwasser erreichbaren Nordsee-Insel Juist gibt es keinen Tierarzt, aufgrund des Nebels war ein Flug ans Festland ebenfalls nicht möglich. Doch dann kam die Besatzung vom Seenotrettungsboot WOLTERA der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Hilfe: Der durch den Blutverlust schon stark geschwächte Hund wurde auf dem Seeweg zum Tierarzt nach Norderney gebracht, wo die Wunde fachgerecht versorgt werden konnte.

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Lolle in der Falle

13.02.2009

Ebersdorf/Kreis Coburg – Beim Ballspielen geriet die kleine Mischlingshündin Lolle in eine sehr missliche Lage. Oder besser: in ein Wasserrohr. Der Ball der Hündin war in das enge Rohr mit gerade mal 30cm Durchmesser gerollt – und Lolle beherzt hinterher gekrochen.

13.02.2009

Ebersdorf/Kreis Coburg – Beim Ballspielen geriet die kleine Mischlingshündin Lolle in eine sehr missliche Lage. Oder besser: in ein Wasserrohr. Der Ball der Hündin war in das enge Rohr mit gerade mal 30cm Durchmesser gerollt – und Lolle beherzt hinterher gekrochen. Als sie nicht wieder auftauchte, riefen ihre Besitzer die Feuerwehr. 20 Mann eilten der Hündin zu Hilfe.
Mehrere Stunden dauert die Rettungsaktion, denn Lolles genaue Lage musste erst einmal eruiert werden. Das gelang schließlich mit Hilfe eines Detektors, der das Metall an ihrem Halsbands orten konnte. Dabei stellten die Feuerwehrleute fest: Die Mischlingshündin war einen halben Kilometer weit in das zum Teil vereiste Rohr gekrabbelt, bevor sie dort stecken blieb! Umdrehen konnte sie nicht. Das Wasserrohr musste schließlich per Bagger ausgegraben werden, um Lolle aus ihrer eisigen Falle zu befreien.

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Dramatische Rettung

02.02.2009

Bei einem Nachmittags-Spaziergang Ende Januar verschwand ein Jagdterrier urplötzlich spurlos in den Bergen des fränkischen Hofheim. Sein Halter und dessen herbeigerufene Frau suchten den Hund stundenlang.

02.02.2009

Bei einem Nachmittags-Spaziergang Ende Januar verschwand ein Jagdterrier urplötzlich spurlos in den Bergen des fränkischen Hofheim. Sein Halter und dessen herbeigerufene Frau suchten den Hund stundenlang. Trotz eisiger Kälte und mondloser stockfinsterer Nacht gaben die beiden nicht auf. Und gegen 3 Uhr morgens fanden sie den Hund, in der Mulde einer Felswand 30 Meter tiefer. Der Hundehalter  zögerte keine Sekunde, er seilte sich zu Hündin Abba ab und  steckte ebenfalls fest. Seine Frau verständigte per Handy die Polizei, die mit einem Großaufgebot anrückte. Flutlicht der Feuerwehr ermöglichte den Rettungskräften bessere Sicht, ein abgeseilter Notarzt kümmerte sich um den erschöpften Mann, die ebenfalls abgeseilte Bergwacht nahm Hund und Herrchen huckepack und brachte sie – um sieben Uhr morgens – in Sicherheit. Außer  einer Unterkühlung (bei Herrchen) blieben die zwei unverletzt.

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Comeback der weißen Hirten

28.01.2009

Die großen weißen Herdenschutzhunde, die Jahrhunderte lang in Europa die Schafherden vor Wolf und Bär schützten, wurden nach dem weitgehenden Verschwinden der großen Raubtiere „arbeitslos“.

28.01.2009

Die großen weißen Herdenschutzhunde, die Jahrhunderte lang in Europa die Schafherden vor Wolf und Bär schützten, wurden nach dem weitgehenden Verschwinden der großen Raubtiere „arbeitslos“. Jetzt sind sie wieder gefragt. Wegen der Wiederansiedelung von Wolf und Bär feiern der italienische Maremmano Abbruzzese (Abruzzen-Schäferhund) und der Pyrenäen-Berghund ein famoses Comeback zum Beispiel in Sachsen, wo sie die Schafe bewachen.  Zunehmend werden sie aber auch eingesetzt, um vom Aussterben bedrohte Tiere vor Fressfeinden zu schützen. Wie in Australien, wo eine Gruppe Maremmanos die letzten Pinguine einer Kolonie bewacht. Deren Zahl war innerhalb weniger Jahre von 5000 auf knapp 100 gesunken, weil Füchse und Wildhunde immer wieder Jungvögel rissen. Der Einsatz der Hunde zeigte sehr schnell Erfolge: Die 26 Pinguine, die geschlüpft waren, haben überlebt. Herdenschutzhunde werden immer mit ihren Schützlingen zusammen aufgezogen und empfinden diese dann als ihre Familie, die sie rund um die Uhr bewachen und gegen jeden verteidigen.

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Lebensretter Sam

21.01.2009

Es waren kaum Menschen unterwegs, als eine junge Hundehalterin mit ihrem kleinen Mix in einem Waldstück im bayerischen Rottal spazieren ging.

21.01.2009

Es waren kaum Menschen unterwegs, als eine junge Hundehalterin mit ihrem kleinen Mix in einem Waldstück im bayerischen Rottal spazieren ging. Es war glatt, eisig kalt und kurz vor Einbruch der Dämmerung. Das Bellen ihres „Sen“ riss die Hundehalterin aus ihren Gedanken, sie folgte dem Hund und entdeckte hinter einem Baum im dichten Gebüsch eine ältere Dame. Die war auf dem Fahrrad ausgerutscht, gefallen und hatte sich das Sprunggelenk gebrochen. Ohne Sen wäre die Frau wohl nicht gefunden worden und hätte eine eisige Nacht draußen nicht überlebt. Dass ihr Hund, den sie aus einem thailändischen Tierheim gerettet hatte, seinerseits zum Lebensretter wurde, hat nicht nur sein Frauchen tief beeindruckt – entsprechend üppig fiel auch die Belohnung für ihn aus.

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Nach zwei Monaten wieder daheim

06.01.2009

Münsterländer-Mix Suhana verschwand am 28. Oktober bei einem Spaziergang mit ihrem Frauchen. Die Halterin handelte umsichtig: Sie verständigte Polizei und Tierheim sowie die Tierrettung und hängte überall Suchplakate auf.

06.01.2009

Münsterländer-Mix Suhana verschwand am 28. Oktober bei einem Spaziergang mit ihrem Frauchen. Die Halterin handelte umsichtig: Sie verständigte Polizei und Tierheim sowie die Tierrettung und hängte überall Suchplakate auf. Vier Wochen lang wurde Suhana immer wieder in Münchner Vororten und Grenzdörfern gesehen – und tags drauf hingen auch dort Suchplakate. Dann meldete sich eine Justizangestellte, die einen Mann mit Schlafsack auf den Hund angesprochen hatte, den er an einem Halstuch hinter sich herzog. Später hatte sie Suhana auf einem Suchplakat wieder erkannt. Der Mann hatte angegeben, aus Dortmund zu sein. Also reiste die Halterin nach Dortmund, klebte überall Plakate und gab Anzeigen in den Tageszeitungen auf. Tatsächlich: fast zwei Monate nach Suhanas Verschwinden erkannten Jugendliche den Hund – immer noch in Begleitung des Mannes – am Dortmunder Hauptbahnhof. Kurz vor Weihnachten holte Suhanas Frauchen ihre vermisste Hündin bei der Dortmunder Polizei ab – als ihr schönstes Geschenk.

 

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Huskys heilen Seelenwunden

30.12.2008

Wolfersdorf – Sie heißen Cindy, Hexe und Luna und leben im Jugendhilfezentrum Wendepunkt, einer Einrichtung für traumatisierte und verhaltensauffällige Jugendliche im thüringischen Wolfersdorf.

30.12.2008

Wolfersdorf – Sie heißen Cindy, Hexe und Luna und leben im Jugendhilfezentrum Wendepunkt, einer Einrichtung für traumatisierte und verhaltensauffällige Jugendliche im thüringischen Wolfersdorf. Seit die drei Siberian Huskys als Co-Therapeuten mit den Jungen und Mädchen dort arbeiten, sind tätliche Auseinandersetzungen seltener geworden, die Bereitschaft mitzuarbeiten hat sich erhöht und Jugendliche, die früher eine Therapie komplett verweigerten, freuen sich heute auf „ihre“ Stunden. Wer ins Husky-Projekt aufgenommen wurde, muss einen der Hunde – unter Anleitung – komplett versorgen. Ihn füttern, ausführen, die Körperpflege übernehmen. Weil die eigens dafür ausgebildeten Hunde den Jugendlichen gegenüber keinerlei Vorurteile hegen, sie so akzeptieren, wie diese sind, finden sie viel schneller Zugang zu den oft verschlossenen Kindern. Und danken ihnen für die richtige Betreuung mit liebevoller Zuwendung. Ganz nebenbei lernen die Jugendlichen, dass Disziplin, am Ball bleiben und Verantwortung zu übernehmen, sich lohnt.

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Neidische Hunde

16.12.2008

Wien – Neid können nicht nur Menschen empfinden, auch Hunde sind dazu in der Lage. Das hat jetzt ein Forschungsteam von der Universität Wien mit einem einfachen Test herausgefunden.

16.12.2008

Wien – Neid können nicht nur Menschen empfinden, auch Hunde sind dazu in der Lage. Das hat jetzt ein Forschungsteam von der Universität Wien mit einem einfachen Test herausgefunden. Wie die  Kognitionsforscher um Studienleiterin Friederike Range im Fachjournal „PNAS“ berichten, ließen sie Hunde so häufig wie möglich Pfötchen-Geben. Nur einer bekam für seine Leistung aber eine Belohnung. Ein zweiter, der daneben saß, ging leer aus. Mit dem Resultat, dass dieser deutlich schneller die Lust verlor. Wer also zwei Hunde hat, sollte die Belohnungen besser gerecht verteilen, sonst hapert’s bald mit der Motivation des benachteiligten Hundes.

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Interessanter Pfund im Hundenapf!

12.12.2008

Im Wassernapf seines Hundes hat ein Paar in Langenfeld 130.000 Euro in großen Scheinen gefunden...

12.12.2008

Im Wassernapf seines Hundes hat ein Paar in Langenfeld 130.000 Euro in großen Scheinen gefunden. Die Leute kamen mit dem Vierbeiner vom Spaziergang zurück, als sie eine Mappe mit den 500er-Scheinen im leeren Napf entdeckten. Dann meldete sich die betagte Nachbarin: Sie habe das Geld "aus Sicherheitsgründen" in dem Napf deponiert. Sie hatte Besuch und wollte nicht soviel Geld im Haus haben.

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Schau mir ins Gesicht!

05.12.2008

Wenn Hunde einem Menschen ins Gesicht blicken, können sie darin eine Menge ablesen, zum Beispiel ob dieser gerade schlecht oder gut gelaunt ist.

05.12.2008

Wenn Hunde einem Menschen ins Gesicht blicken, können sie darin eine Menge ablesen, zum Beispiel ob dieser gerade schlecht oder gut gelaunt ist. Kun Guo und seine Kollegen von der University of Lincoln (England) haben nun herausgefunden, dass sie dabei eine ähnliche Strategie verfolgen wie wir Menschen: Hunde fixieren zuerst die rechte Gesichtshälfte des Menschen und betrachten auch insgesamt diese Seite häufiger als die linke. Die Forscher vermuten, dass sie das deshalb tun, weil auf der rechten Gesichtshälfte die Emotionen des Menschen deutlicher zu erkennen seien als auf der linken.

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Wasserretter für den besten Freund

11.02.2008

Bristol – Als großer, schwerer, überaktiver Mischling hatte Whizz keine guten Chancen auf ein dauerndes neues Zuhause.

11.02.2008

Innerhalb eines Jahres wurde er zwar zweimal vermittelt, aber schon Wochen später wieder abgegeben. Bis David Pugh ihn entdeckte, zu sich nahm und ihn körperlich und geistig voll auslastete. Whizz blühte auf, freundete sich mit Nachbarshund Topper, einem kleinen Mix, an und rettete diesem sogar das Leben. Als Topper bei einem Spaziergang unbemerkt in einen ausgedienten Wassertank gefallen war und David Pugh Stunden später mit seinem Whizz in der Nhe spazierenging, sauste der Riesenrüde plötzlich in die Büsche und bellte sein Herrchen herbei. David Pugh folgte em Gebell und kam gerade rechtzeitig, um mit zu erleben, wie Whizz einen stark blutenden Topper aus dem Tank zog.
Für Whizz hatte die Rettung ein Nachspiel: Er wurde jetzt mit dem Pickles Award ausgezeichnet, der jährlich nur einem Hund verliehen wird.

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Mutiger Bärenschreck

08.02.2008

Bukarest – Weil sie ihren Hund beim Reisigsammeln dabei hatten, kamen eine Bäuerin und ihr siebenjähriger Sohn mit dem Schrecken beziehungsweise leichten Verletzungen davon.

08.02.2008

Die beiden waren im Wald auf einen hungrigen bären gestoßen, der die Frau angriff und zu Boden warf. Der Junge versteckte sich hinter einem Baum, ließ aber den Hund von der leine. Und der mittelgroße Mischling stürmte knurrend auf den dreimal so großen Gegner zu. Und tatsächlich drehte der Bär um und machte sich aus dem Staub. Nach Auskunft deer Notärztin im Krankenhaus hätte die Frau gegen einen wütenden Bären ohne ihren vierbeinigen Retter keine Chance gehabt.

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Jetzt gibt’s Kino für Hund und Herrchen

29.01.2008

Wien ¬– Weil Hundehalter eher auf einen Kinobesuch verzichten, als ihren Hund stundenlang allein zu Hause zu lassen, startete in Wien ein Testversuch.

29.01.2008

Das Admiral-Kino in der österreichischen Landeshauptstadt hat einen "Doggy Day" eingeführt. Jeden ersten Donnerstag im Monat hat das Kino auch für Hunde seine Türen geöffnet.  Zur Premiere fanden sich 20 Vierbeiner mit ihren Herrchen im Kino ein. Es lief der Film mit dem symbolträchtigen Titel  "Zusammen ist man weniger allein". Der Eintritt beträgt für Hund und Herrchen zusammen sechs Euro. Im Preis ist bereits  "Hundepopcorn" für den Vierbeiner inbegriffen.

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Ein Pfund Hund gegen schweren Ganoven

14.01.2008

Kalifornien – Ein Polizeihubschrauber hatte den gestohlenen Van schon gesichtet und verfolgte ihn aus der Luft.

14.01.2008

Beim Versuch, in unwegsameres Gelände zu flüchten, verlor der Fahrer die Kontrolle über das Gefährt und prallte gegen einen Hügel. Drei seiner Komplizen blieben benommen im Wagen sitzen, der Haupttäter und Fahrer floh. Er hätte gute Chancen gehabt, unentdeckt zu bleiben, wäre da nicht Tink gewesen. Der knapp ein Pfund schwere Chihuahua-Mix kläffte laut und drohend und reif damit seine Familie auf den Plan. Der Gangster, der sich unterm Wohnwagen der Hundehhalter verkrochen hatte, hielt dem Hündchen nicht lange stand und robbte sich, verfolgt von Tink, aus seinem Versteck. Der kleine Mischling blieb ihm auf den Fersen, bis der Hubschrauber wieder „auf der Spur“ war und alle vier Ganoven dingfest gemacht werden konnten.

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Finderlohn für Queensie

24.12.2007

München – Beim letzten Spaziergang in der eisigen Nacht in einem Münchner Park hörte ein Rentner seine Hündin auf einmal lauthals bellen.

24.12.2007

Es dauerte eine Weile, bis der gehandicappte Mann – er geht nach einem Sturz auf Krücken – sich zur Ursache des Gebells vorgearbeitet hatte: Im Gestrüpp lag eine Aktentasche und in dieser viel Bargeld. Der Mann rief die Polizei an und Queensie legte sich neben die Tasche und wachte. Dem anrückenden Streifenwagen allerdings konnte sie nicht widerstehen, denn Autofahren ist ihr Hobby. Flugs sprang die Hündin samt Tasche auf den Beifahrersitz und lieferte ihren Fund ab. Tags drauf bedankte sich ein Zahntechniker, dem die Tasche auf dem Weg zur Arbeit vom Fahrrad gerutscht war mit einem Finderlohn für Herrchen und jeder menge Leckerli für Queensie. Die haate nämlich nicht mal die Brotzeit in der Tasche angerührt.

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Ein Retter rettet sich selbst

19.12.2007

Tokio – Eine ganze Nacht lang suchte die Polizei nach einer vermissten demenzkranken Frau, die in der bisher kältesten Nacht des Jahres orientierungslos herumirrte

19.12.2007

Erst am Morgen fanden Beamte die schlafende 73jährige – und dicht an ihr einen Hund, der sie gewärmt hatte. Ohne ihn, stellten die Ärzte später fest, wäre die Frau binnen Stunden erfroren, so aber hatte sie nur leichter Unterkühlung erlitten.
Der Hund, stellte sich heraus, gehörte der Dame gar nicht, sondern war ein herrenloser Streuner. Seine gute Tat hat ihm das Leben gerettet. Er wurde nicht, wie alle aufgegriffenen Straßenhunde, in die Tierauffangstation gebracht, wo er getötet worden wäre. Sondern darf weiterleben und bleibt auch künftig von Hundefängern verschont.

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Djangos unfreiwillige Reise

05.12.2007

Berlin – Brav saß der Dalmatiner neben seinem Frauchen auf dem Bahnsteig, wo die beiden die Mutter zum Zug nach München brachten.

05.12.2007

Da tönte aus dem gegenüberstehenden ICE lautes Hundegebell und Dalmatiner Django sprang mit einem Satz in den Zug. Noch bevor ihn sein Frauchen zurückrufen konnte, schlossen sich die Automatic-Türen und der ICE fuhr los – nonstop nach Hamburg. Die Dalmatinerbesitzerin behielt die Nerven, rief eine Freundin aus Hamburg an und bat diese, zum Hauptbahnhof zu fahren, während sie selbst sich per Auto auf den Weg machte. 90 Minuten später entdeckte die Freundin den ziemlich deprimierten Django in einem Waggon und eine weitere Stunde darauf waren Hund und Frauchen wieder zusammen. Ein Abenteuer, das wohl beide nicht vergessen werden. 

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Alarmsystem mit vier Pfoten

27.11.2007

München – Es ist Vormittag, die Straßen im Wohngebiet sind still, die meisten Wohnungen leer – die Menschen sind in der Arbeit.

27.11.2007

Ein idealer Zeitpunkt für Einbrecher. Das fanden wohl auch die Männer, die an jenem Morgen im November über die Terrasse in die Wohnung von Heiko E. eindrangen, der vor kurzem das Haus verlassen hatte. Im Wohnzimmer standen drei Laptops und ein Computer, keine schlechte Ausbeute!
Doch die Möchtegern-Diebe hatten nicht mit der Alarmanlage von Heiko E. gerechnet. Die hat nichts mit Elektronik und Technik zu tun, aber viel mit Revierverhalten und lautem Gebell: Wolfshund-Mix Jimmy funktionierte besser als jedes Alarmsystem. Er vertrieb die Einbrecher nicht nur aus der Wohnung, sondern verfolgte sie sogar bis auf die Straße. Dort entdeckten ihn später zwei Nachbarinnen und brachten ihn zur Wohnung zurück. Dabei fiel ihnen die beschädigte Terrassentür auf und erst so kam der versuchte Einbruch ans Licht.
Was die Diebe nicht wussten: Jimmy, ein Straßenhund aus Spanien, ist zwar eine eindrucksvolle Erscheinung (gut 80 Zentimeter Schulterhöhe!), tut aber keiner Fliege etwas zu Leide. Nur vor Fremden spielt er gern den Wachhund und probiert ein bisschen Imponiergehabe aus... Wie überzeugend er dabei wirkt, ist seinem Herrchen erst jetzt richtig klar geworden!

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Ein massiver Lebensretter

16.11.2007

New York ¬ Vier Wochen war Golden Retriever Mix Toby alt, als er im Müll landete.

16.11.2007

Dort entdeckten ihn Tierschützer, brachten ihn in eine Heim der ASPCA, des größten US-Tierschutzvereins, wo er sein neues Frauchen fand. Debbie Parkhurst päppelte den Welpen auf. Toby dankte es ihr drei Jahre später. Da drohte die Frau an einem Apfelstückchen, das ihr in die Luftröhre geraten war, zu ersticken.  Noch bevor die Rettungssanitäter vor Ort waren, sprang der Hund mit einem Satz auf die Brust seines Frauchens, das röchelnd am Boden lag. Prompt flog der Apfelschnitz aus der Kehle und Debbie Parkhurst konnte wieder durchatmen. Der Notarzt bestätigte, dass sie erstickt wäre, hätte Toby nicht eingegriffen. Dafür erhielt er jetzt die Retter-Medaille der ASPCA.

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Hunde-Oscar für Corgis

06.11.2007

London – Dieses Jahr wurden endlich auch vierbeinige Schauspieler für ihre Leistungen ausgzeichnet.

06.11.2007

Den besten Filmhunden wurde in London das Pendant zum Oscar, der Fido Award, verliehen. In der Kategorie „Beste der Welt“ gab es gleich fünf Sieger: Popp, Anna, Alice, Oliver und Megan. Aufgetreten ist das corgi-Quintett in dem Film „Die Queen“. Dort haben sie so überzeugt, dass sie den Fido Award der Kategorie „Historical Hounds“ gleich mit abräumten. Helen Mirren, Darstellerin der Queen: „Es war eine Freude, mit diesen kleinen Burschen zu arbeiten, und sie verdienen allen Beifall für ihre ausgezeichnete Leistung.“ Die fünf Hunde waren aber nicht die einzigen, die einen Fido Award abräumten. Ein weiterer Corgie, Travis, erhielt den Preis für den besten Hund in einer Komödie. Für seine Rolle in dem Film „Year of the dog“ musste er einen behinderten Hund spielen. Dafür hat er sogar gelernt in einem speziellen Hunderollstuhl zu laufen. Künftig soll der Fido Award jährlich in vier Kategorien verliehen werden.

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Das Verteidiger-Gen entscheidet über die Fellfarbe

26.10.2007

Washington – Ob Zebra, Maus oder Mensch bei den meisten Säugetieren bestimmen zwei Schlüsselgene – Agouti und Mc1r – die Fell- bzw. Haarfarbe.

26.10.2007

Doch wie Genetiker von der Stanford University (Kalifornien) nun festgestellt haben, machen Hunde hier eine Ausnahme. Sie besitzen ein zusätzliches drittes Gen, das bei dieser Frage eine entscheidendes Wörtchen mitzureden haben scheint. Gregory Barsh und seine Mitarbeiter kamen dem Erbfaktor mit Namen Beta-Defensin 103 (kurz CBD 103) auf die Spur, indem sie von mehr als 450 Hunden aus 38 verschiedenen Rassen DNA-Proben aus der Mundschleimhaut entnahmen und identifizierten. Demnach wirkt das Molekül, das von CBD 103 gebildet wird, wie ein Schalter. Je nach dem ob es am Rezeptor Mc1r andockt oder nicht, entscheidet es darüber, ob helle oder dunkle Haare gebildet werden. Interessanterweise hat CBD103 noch eine weitere Aufgabe. die schon seit längerem bekannt ist. Normalerweise wirken Defensine, wie der Name schon sagt, bei der Abwehr gegen Krankheitserreger wie Bakterien oder Pilze. Möglich also, dass es einen Zusammenhang zwischen Abwehrmechanismen und Fellfarbe des Hundes gibt.

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Neues Einsatzgebiet für die Hundenase

19.10.2007

Frankfurt – Die Spürhunde, die im Zoodienst arbeiten, setzen ihre unbestechliche Nase schon zum Aufpüren verschiedenster Schmuggelware ein

19.10.2007

Sie wittern Drogen und Rauschgift in höchster Verdünnung, zeigen Tabakwaren an, verraten Schwarzgeldkuriere und warnen vor Sprengstoff in jeder Form. Jetzt sollen einige von ihnen eine weitere Spezial-Ausbildung erhalten. Sie sollen den Zöllnern am Frankfurter Flughafen helfen, illegal eingeführte Tiere zu finden.
Vor allem lebende Reptilien sind zur Zeit ein viel versprechendes Geschäft für Schmuggler. Die meisten eotischen Schlangen, Leguane und Schildkröten stehen unter Artenschutz und dürfen nicht oder nur unter strengen Auflagen gehandelt werden. Liebhaber zahlen dafür Spitzenpreise. Allein in Frankfurt stellten die Zollbehörden im letzten Jahr fast 15.000 geschmuggelte lebende Tiere sicher, dazu noch 5000 Produkte aus geschützten Tierarten wie Elfenbein oder Schildkrötenpanzer.
Jetzt sollen Spürhunde den Zöllnern helfen, unter Jacken, in Koffern oder Handgepäck die teils winzigen Tiere zu entdecken.

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Laufen für Tiere

05.10.2007

Chicago – Siebenundzwanzig Sportler unter den 45,000 Teilnehmern am diesjährigen Marathonlauf in Chicago liefen für Tiere.

05.10.2007

Genauer, für hilfsbedürftige Hunde und Katzen, um die sich die Organisation „Best Friends“ kümmert. 15,000 Dollar errannten die Marathonläufer insgesamt für die Tierhilfe. Und als Dankeschön für ihre tierischen Lebensgefährten daheim, die sie einst über „Best Friends“ gefunden hatten. Bei der abschließenden Pressekonferenz sagte die erschöpfte, aber glückliche Läuferin Michelle McNulty, die ihr Heim mit Ehemann und Mitläufer Martin, drei Katzen und einem Pudelmix teilt: „Wann immer ich mich beim Training zu müde fühlte um aufzustehen, oder das Gefühl hatte, keine Meile mehr laufen zu können, dachte ich daran, für wen ich lief: Für die Tiere. Sie zählten auf mich!“

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Husky findet vermisste Katze

01.10.2007

Mehring – Eigentlich sind sie einander nicht grün, Huskydame Kessy und der Nachbarskater Lucky

01.10.2007

Dennoch verdankt die hübsche Katze der zehnjährigen Hündin ihr Leben. Denn Lucky, ein Freigängerkater, verschwand vor sieben Tagen spurlos und konnte trotz intensiver Suche seiner Familie, einem Aufruf im Radio, der Mithilfe der umliegenden Tierheime und dem Groß0einsatz der gesamten Nachbarschaft nicht aufgefunden werden.
Als Luckys Besitzerin vorgestern Nacht mit ihrer Nachbarin und Kessy Gassi ging, wollte die Hündin plötzlich unbedingt eine Böschung neben einer Brücke über die Bundesstraße hinunter. Als ihre menschlichen Begleiter versuchten, sie dort wegzuziehen, begann Kessy zu winseln und jaulen. Die beiden Frauen kletterten langsam hinunter kämpften sich hinter Kessi her durch das dichte Gestrüpp. Tatsächlich: Dort lag der schwer verletzte Lucky, nur noch schwach wimmernd. Laut Tierarzt hätte der Kater keine zwei Tage mehr überlebt, so ausgetrocknet und wundenübersät, wie er war. Vermutlich hatte ein Auto den Kater erwischt und die Böschung geschleudert. Inzwischen hat Lucky sich erstaunlich gut erholt und wagt schon wieder die ersten Schritte.
Übrigens: Eine dicke Freundschaft ist  zwischen Opfer und Retter nicht entstanden. Kessy und Lucky übersehen sich nach wie vor, wenn sie einander begegnen.

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Rocky verhinderte eine Katastrophe

19.09.2007

Ankara – In der Türkei wird er als großer Held gefeiert, der dreieinhalbjährige Rocky, der beim normalen Streifengang durch ein Parkhaus in Ankara eine Katastrophe verhindert hat.

19.09.2007

Der Polizeihund setzte sich ruhig vor einen Kleinbus, so wie er gelernt hatte, Sprengstoff anzuzeigen. Die Schnauze deutete klar auf den Fahrerraum. Die Polizei forderte vorsichtshalber einen zweiten Sprengstoffspürhund an, dr zum Wagen geführt wurde und ebenfalls „Sprengstoff“ signalisierte.
Erst als beide Hunde in Sicherheit gebracht und die Menschen im Parkhaus evakuiert worden waren, öffnete ein Spezialkommando den Wagen und entdeckte eine rund 300 kg schwere Bombe. Als Zünder dienten offenbar ebenfalls gefundene, präparierte Mobiltelefone. Die Polizei fahndet inzwischen nach den Hintermännern des geplanten Anschlags, den Rocky glücklicherweise vereitelt hat. 

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Balu ließ sich nicht täuschen

11.09.2007

Bielefeld – Auf die Nase, nicht auf die Rasse kommt es an, wie Mischling Balu jetzt bewies. Der Tabakspürhund ließ sich auch von 792 Kartons Kartoffelchips, die ein Laster geladen hatte, nicht täuschen.

11.09.2007

Er meldete den Zöllnern verbotene Fracht, woraufhin sie den Transporter komplett entladen ließen. Tatsächlich kamen im hinteren Teil des Lasters geschmuggelte Zigaretten zum Vorschein – 3,1 Millionen im Wert von mehr als einer halben Million Euro.
Während die Zollfahnder ihren findigen Balu lobten und ihm eine leckere Erfolgsprämie überreichten, erließ bereits ein Amtsrichter Haftbefehl gegen den Fahrer.

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Spike heilt durch Zuhören

06.09.2007

Velbert – Ein mittelgroßer Mischling ist die Hoffnung von Eltern mit Kindern, die unter ADS, (Aufmerksamkeitsdefizit) leiden.

06.09.2007

Spike begleitet sein Frauchen, die Lerntherapeutin Nicole Schmitz zu ihren Therapiestunden. Wie der Hund dabei hilft? Ganz einfach:  Er hört zu, wenn die Kinder vorlesen. Er runzelt nicht die Stirn, wenn sie ins Stocken geraten, grinst nicht, wenn sie sich verhaspeln, wird nicht ungeduldig, wenn sie nicht so schnell Fortschritte machen. Und er bleibt interessiert, auch wenn die Kinder zum zehnten Mal über die gleiche Stelle im Text stolpern. Anforderungen stellt Spike nicht, er setzt seine Vorleser nicht unter Druck. So hilft er den Kindern, Ängste abzubauen und Selbstvertrauen zu gewinnen – die ersten Schritte auf dem Weg ins normale leben.

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Pin-Code? Kein Problem

29.08.2007

London – es klingt unglaublich, aber Yarra beweist es jeden Woche wieder.

29.08.2007

Die zweieinhalbjährige Labradoodle-Hündin ist eine ausgebildete Behindertenbegleithündin, die gelernt hat, Geld abzuheben. Lässig betätigt sie den Pin-Code, gibt mit der pfote den gewünschten Betrag ein und zieht das Geld für ihren Menschen. Natürlich kann die cremefarbene Yarra noch mehr: Sie kann Ampel- und Aufzugknöpfe drücken, die Waschmaschine füllen und leeren, gewünschte Ware im Supermarkt aus den Regalen holen und, und, und...
Doch das können die meisten Behindertenbegleithunde. Yarra ist im Augenblick die einzige, die auch Geld abheben kann. Der Labradoodle ist übrigens eine gezielte Züchtung aus Labrador und Pudel, um die hervorragenden Eigenschaften beider Rassen zusammenzubringen.

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Trauer um einen Hunde-Helden

24.08.2007

Oakley/Utah/USA – Sein Foto ging um die Welt.

24.08.2007

Als nach den Terroranschlägen auf das World Trade Centre in New York die ersten Rettungstrupps mit Suchhunden eingetroffen waren, gehörte Labrador Jake zu den eifrigsten Suchhunden. Bis zur völligen Erschöpfung kämpfte sich der schwarze Rüde mit seiner Führerin Mary Flood durch Staub und Schutt, legte nur ganz kurze Trink- und Verschnaufpausen ein, bevor er trotz wunder Pfoten weiter suchte.  Als Amerika Feuerwehrleute, Polizisten und Suchmannschaften ehrte, war auch Jake unter den Helfen. Jetzt ist der tapfere Hund mit zwölf Jahren gestorben. Frauchen Mary Flood ehrte ihn mit einem Grab und einer Gedenktafel.

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Ungeschlagen auf Platz 1

14.08.2007

Seit Aufzeichnung der jährlichen Welpenzahlen rangiert der Deutsche Schäferhund auf Platz 1. Und auch die neueste „Hitliste“ der beliebtesten Hunderassen bietet

14.08.2007

was die ersten drei Platzierungen betrifft, keine Überraschung: Alle drei sind (auch) Arbeitshunde und viele der gemeldeten Welpen waren bereits von Polizei, Zoll, Rettungsdiensten und Jägern vorbestellt. Erst auf Platz vier zeigt sich, welche Rassen als Familienhunde enorm an Bedeutung gewonnen haben.
Hier die aktuelle Hitliste, erstellt anhand der dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) gemeldeten Welpenzahlen anno 2006:
1. Deutscher Schäferhund
2. Teckel
3. Deutsch Drahthaar
4. Labrador Retriever
5. Golden Retriever
6. Deutscher Boxer
7. Deutsche Dogge
8. Pudel
9. (English) Cocker Spaniel
10. Rottweiler

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Was ein echter Dackel ist....

10.08.2007

Ihren Sommerurlaub verbringt die dänische Königsfamilie traditionell auf Schloß Grasten. Selbstverständlich mit all ihren Dackeln.

10.08.2007

 In diesem Jahr sorgte die dreijährige Vega, Liebling Prinz Hendrik, gleich nach der Ankunft der Royals für Großalarm. Vega machte sich aus dem Staub und ward, obwohl ein Großaufgebot an Bedienteten sie überall suchte, nicht mehr gefunden. Ganz dickköpfiger Dackel, hatte die Hündin auf kurzen Beinen den Schlosspark verlassen und sich in der von Touristen bevölkerten Umgebung umgeschaut. Fast wäre sie unter die Räder (eines Fahrrads) gekommen. Doch noch bevor das benachrichtigte Schlosspersonal die Beinahe-Unglücksstelle erreicht hatte, dackelte Vega nach Hause – und genoss den begeisterten Empfang durch ihr Herrchen.

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Des Pudels Comeback

30.07.2007

Amerikas Prominenz entdeckt den Pudel neu

30.07.2007

Amerikas Prominenz entdeckt den Pudel neu, allerdings nicht als Rassehund, sondern als Mix. Ob als Malteserpudel (Maltipoo), Labrador-Pudel (Labradoodle) oder Schnoodle (Schnauzer-Pudel) – ein Mix mit Pudelblut gilt als letzter Schrei. Angefangen hat es mit Stanley Corens Intelligenztest für Hunde, bei dem der Pudel sogar den Border Collie in punkto Lernbegeisterung schlug. Weil er außerdem extrem anpassungsfähig ist, nicht haart und kaum bellt, weil er den Jogger genauso ausdauernd und freudig begleitet wie er ruhig den Schlenderern zur Seite bleibt, hoffen die US-Stars, dass er all diese guten Eigenschaften einbringt, wenn er mit einem Hund, dessen Aussehen mehr dem Geschmack der Schickeria entspricht, gepaart wird.
Übrigens gibt es auch viele deutsche Jäger, die auf einen Pudelmix schwören: Der Pudelpointer ist ein gefragter Jagdbegleiter.

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Prompte Belohnung für Heldentat

27.07.2007

Gemeinsam mit ihrem Hund hat sich ein Mädchen gegen einen Raubüberfall zur Wehr gesetzt.

27.07.2007

Die Zwölfjährige war von zwei Jugendlichen überfallen und ihrer Handtasche beraubt worden. Aus der Tasche entnahmen die Ganoven das Handy.
Doch die couragierte Jugendliche ließ ihren angeleinten
Hund auf die beiden flüchtenden Täter los. Und der verbiss sich prompt im Hosenbein eines der Räuber, der prompt die Tasche fallen ließ. Von einer Verfolgung sah der Vierbeiner ab. schnappte sich stattdessen die Tasche und brachte sie zu dem Mädchen zurück. Eventuell nicht ganz uneigennützig. Dem Polizeibericht zufolge befanden sich nämlich auch einige Leckerlis in der Tasche.

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Erster Dog Day in Deutschland

16.07.2007

In den USA hat er schon Tradition: Der Dog Day, ein Tag, an dem die Hunde mit zum Arbeitsplatz ihrer Herrchen und Frauchen kommen.

16.07.2007

Erstmalig initiierte jetzt der Bremer Tierschutzverein einen deutschen Dog Day– mit überraschender Resonanz: Weit über 100 Hunde hatten sich auf den Weg gemacht, um die Arbeitsplätze ihrer Herrchen und Frauchen kennen zu lernen. 54 Firmen aus Bremen und dem nahen Umland beteiligten sich an dem Pilotprojekt.
Sie konnten Kartons tragen, Gabelstapler fahren, Computer testen, neue Freunde kennen lernen oder einfach nur unter dem Schreibtisch liegen – auf jeden Fall war der tierische Schnuppertag für die meisten Vierbeiner etwas ganz Besonderes.
Schon morgens wurden die Hunde mit einem kleinen Präsent begrüßt,  denn die Mitarbeiterinnen des Bremer Tierschutzvereins hatten am Tag zuvor bereits an alle teilnehmenden Firmen Näpfe und Leckerlies vom Mitinitiator, der „Pedigree Initiative für die Natur des Hundes“ verteilt. Für die Betriebe gab es den offiziellen „Dog Day Hund“, ein kleines Maskottchen als Erinnerung an einen aufregenden Tag. 
Auch die Politik machte mit: So gab es beim Senator für Kultur einen Dog Day, denn Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz hatte ihren Schäferhund mitgebracht.
Der Bremer Tierschutzverein zieht eine durchweg positive Bilanz, denn schon jetzt haben einige Firmenchefs angekündigt, dass die vierbeinigen Gäste öfter kommen dürfen.

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Aus Liebe zum Hund

11.07.2007

Als er jetzt Roger Federerer, der seinen Wimbledon-Rekord eingestellt hat, gratulierte, tat er’s mit einem lachenden und einem weinenden Auge – und einem verbundenen Bein.

11.07.2007

Denn Tennislegende Björn Borg hatte eigentlich Mitte Juni in Liverpool sein Comeback geplant – bei einem internationalen Senioren-Trunier. Doch als sein geliebter Golden Retriever  beim Spaziergang voneinem anderen Hund angegriffen wurde, vergaß Borg jegliche Vorsicht und ging dazwischen. Und wurde prompt in die Wade gebissen. Sechs Wochen muss er sein Bein jetzt schonen und darf den Tennisplatz nur als Zuschauer betreten.

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Lob für Lobo

02.07.2007

München – Am helllichten Tag hörte ein Münchner wildes Geklingel an der Türe seines Nachbarn.

02.07.2007

Schritte, die sich entfernten und dann verdächtige Geräusche an der nachbarlichen Wohnungstür. Er öffnete seine Türe und ertappte einen Einbrecher, der eben mit dem Schraubenzieher in die Wohnung nebenan eindringen wollte. Ehe der Ganove sein Pfefferspray aktivieren konnte, sah er einen Schäferhund auf sich zukommen. Lobo war mit seinem Herrchen aus der Wohnung gekommen und fixierte den Fremden - mehr tat er nicht. Doch Lobos Anwesenheit genügte, der Einbrecher  blieb stocksteif stehen, bis die alarmierte Polizei eintraf und ihn unter den wachsamen Augen des sechsjährigen unausgebildeten Rüden festnahm. Das Lob seines Herrn und der Polizeibeamten nahm der Rüde gelassen entgegen, die leckere Belohnung, die er bekam, begeisterte ihn viel mehr.

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Achtung, spielende Hunde

28.06.2007

Wenn Hunde miteinander spielen und dabei jemanden verletzen, haften die Halter der Tiere gemeinsam, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt.

28.06.2007

Der Fall: Zwei Hundehalter hatten ihre beiden Tiere miteinander auf einer Wiese spielen lassen. Einer der lebhaften Hunde rannte dabei den Halter des anderen Hundes um und der brach sich ein Bein. Im Grunde stehe ihm das eingeklagte Schmerzensgeld zu, allerdings müsse er sich ein Mitverschulden anrechnen lassen. Die Richter sprachen ihm nur deshalb die Hälfte des Schadensersatzes von normalerweise 8000 Euro zu. Das Aktenzeichen: OLG Frankfurt 19 U 217/06. Das Urteil hat Grundsatzcharakter für Präzedenzfälle in ganz Hessen.

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Pits Riesenfund

22.06.2007

Weyarn – Die Transitstrecke Holland-Italien ist seit der Öffnung der Grenzen ein beliebter Weg für Drogenkuriere.

22.06.2007

Immer wieder entdecken Zollfahnder und Kriminalpoolizisten  Schmuggelware. Doch jetzt gelang ein Rekordfund, dank Polizeispürhund Pit, der an der Autobahn Salzburg-München an einem belgischen Wagen vorbeigeführt wurde. Pit zeigte den Polizisten erst an, dass der Wagen verdächtig war und  fand dann bllitzschnell die Quelle des verräterischen Duftes: 140 Pakete Marihuana , luftdicht verschlossen und plastiverpackt,  waren im Unterboden des Autos versteckt. Der bisher größte Fund des Jahres und auch Pits Meisterstück in seinem jungen Schnüfflerleben.

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Am Anfang war der Wolf....

04.06.2007

Und dann spalteten sich die ersten Hunde ab.

04.06.2007

So jedenfalls sehen es die Genetiker, die im Rahmen einer gigantischen Studie am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle DNA-Proben von Hunden aus 85 verschiedenen Rassen miteinander und dem Genom des Wolfes verglichen. Erstaunlich dabei: Die Forscher konnten zwei Gruppen identifizieren, die genetisch direkte Nachfahren der allerersten Hunde sind. In der einen Gruppe finden sich asiatische Ur-Rassen: Chow Chow, Shar Pei, Akita und Shiba. Die Gruppe zwei zeigt genetische Verwandtschaft zwischen sehr unterschiedlichen Rassen – alle früheste Wolfs-Nachfahren: Basenji, Siberian Husky, Alaskan Malamute, Afghane und Saluki.

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Gute Nase rettete Leben

28.05.2007

Geesthacht – Ausgebildet ist er nicht, der Mischlingshund einer dreiköpfigen Familie in Geesthacht.

28.05.2007

Aber seine Instinkte warnten den Vierbeiner, als seine Nase mitten in der Nacht Brandgeruch erfasst. Der Hund rannte ins Schlafzimmer und bellte so lange, bis sein Herrchen wach wurde. Der Familienvater konnte Frau, seinen zehnjährigen Sohn, sich selbst und natürlich den treuen Feuermelder gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die alarmierte Feuerwehr musste „nur“ den Brand löschen – Menschen und Tiere brauchten nicht mehr geborgen werden.  

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Steuerfreiheit für Landwirt

21.05.2007

Stuttgart – Eine Hundehaltung unterliegt nicht der Hundesteuer, wenn sie ausschließlich der Einnahmeerzielung dient.

21.05.2007

Dieser Fall ist nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart auch dann gegeben, wenn der Hund im Rahmen einer Nebenerwerbslandwirtschaft gehalten wird, die mit Gewinnerzielungsabsicht und nicht nur hobbymäßig ausübt wird.
Der Kläger, ein Landwirt im Nebenverdienst, wandte sich gegen die Heranziehung zur Hundesteuer für seinen Schäferhund. Gegen den von der beklagten Stadt erlassenen Hundesteuerbescheid machte der Landwirt u.a. geltend, allein aus dem Umstand, dass er „nur“ einen Nebenerwerbsbetrieb führe, könne nicht gefolgert werden, dass sein Hund auch zu anderen Zwecken als zur Einnahmeerzielung gehalten werde. Der Hund werde zur Bewachung benötigt.
Das VG Stuttgart gab dem Bauern Recht: Nach der Hundesteuersatzung der beklagten Stadt unterliege das Halten von Hunden durch natürliche Personen im Stadtgebiet, soweit das Halten nicht ausschließlich der Erzielung von Einnahmen diene. Diese Voraussetzungen seien aber nicht erfüllt. Denn das Halten des Hundes durch den Kläger diene hier ausschließlich der Einnahmeerzielung. Entgegen der Ansicht der beklagten Stadt komme es insoweit nicht in erster Linie darauf an, ob die erwerbswirtschaftliche Tätigkeit gerade im maßgeblichen Steuerveranlagungsjahr zu positiven Einkünften führe. Vielmehr genüge es, dass überhaupt eine erwerbswirtschaftliche Tätigkeit feststellbar sei, in Abgrenzung zu einem reinen Hobby. Die vom Kläger betriebene Nebenerwerbslandwirtschaft gehe in ihrer Art und Größe weit über eine hobbymäßige Betätigung hinaus. Dementsprechend werde sie auch Jahr für Jahr vom zuständigen Finanzamt im Rahmen der Einkommensteuerfestsetzung - positiv oder negativ - berücksichtigt. Das Aktenzeichen: 11 K 2382/04

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Streit um ein tierisches Erbe

14.05.2007

Memphis – Ein 13-jähriger Golden Retriever ist in den USA zum Gegenstand eines Sorgerechtsstreits geworden.

14.05.2007

Nach dem Selbstmord seines Besitzers wollten sich gleich vier Personen um den Hund kümmern. Weil sie sich nicht einigen konnten, wurde schließlich ein Anwalt eingeschaltet.
Der ledige und kinderlose Ron Callan hatte sich an Neujahr das Leben genommen - ohne ein Testament zu machen. Er hinterließ
zwei Millionen Dollar Vermögen - der Streit der
Hinterbliebenen entzündete sich aber an seinem Hund "Alex". Ansprüche meldeten sowohl Callans geschiedene Eltern als auch seine Exfreundin und seine Verlobte an.
Anwalt Royal kam zu dem Schluss, dass alle vier "Alex" mögen und gut für ihn sorgen würden. Der Richter sprach das gemeinsame
Sorgerecht für "Alex" schließlich Callans Vater und dessen Exfrau

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Aus Schmuddelchen wurde Karlchen

30.04.2007

(Mallorca) In vielen – nicht nur den südlichen – Ländern haben aufgegriffene oder abgegebene Hunde in den Tierheimen nur eine Gnadenfrist.

30.04.2007

Werden sie innerhalb weniger Wochen nicht von ihren Besitzern oder einem neuen Herrchen/Frauchen abgeholt, werden sie getötet. So auch die Hunde in den mallorquinischen Tierheimen. Einer davon kam jetzt direkt aus der Hölle in den Himmel auf Erden. Regisseur Dieter Wedel entdeckte ein völlig verdrecktes Hündchen inmitten von 35 Leidensgenossen und entschied sich für ihn, weil er der Ärmste unter den Armen war. „Schmuddelchen“ wie er den Dackel-Mix spontan nannte, sollte wieder tierische Lebenslust in sein Haus bringen. Dafür hatte vorher Wedels Pudel Billy gesorgt, der Anfang des Jahres starb.
Seinen Namen hat der rotschwarze Mallorca-Hund inzwischen gewechselt. Denn von „Schmuddelchen“ war nach einem ausgiebigen Bad und einem köstlichen Essen keine Rede mehr. Jetzt heißt der Neue in Dieter Wedels Haus „Karlchen“.

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Kopfgeld auf zwei Hündinnen

23.04.2007

Kuala Lumpur – Je 12.000 Euro „Belohnung“ haben Fälscherbanden auf die zwei Labrador-Hündinnen Flo und Lucky ausgesetzt.

23.04.2007

Die beiden wurden im Auftrag des Verbandes der US-Filmindustrie ausgebildet und im März an ein Fahndungsteam der malaysischen Kripo ausgeliehen. Bereits in der ersten Woche erschnüffelte das vierpfotige Duo gefälschte DVDs im Wert von über 2000.000 Euro. Malaysia ist einer der größten Hersteller und Exporteure von Raubkopien, die beiden DVD-Spürhunde könnten ein Milliardengeschäft  zusammenbrechen lassen.
DVD- und CD-Spürhunde werden darauf trainiert, Polykarbonat anzuzeigen, das bei der Produktion von DVDs und CDs verwendet wird. Zwar können sie beim Melden nicht riechen, ob es sich um Originale oder Fälschungen handelt, doch das wiederum kann die Kripo sehr schnell feststellen.

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Kleiner Unterschied schafft kleine Hunde

16.04.2007

Wissenschaftler haben jetzt eine genetische Grundlage für diese Diversität entdeckt:

16.04.2007

Wissenschaftler haben jetzt eine genetische Grundlage für diese Diversität entdeckt: „Gemeinsam mit einem Team führender internationaler Forscher haben wir das Haupt-Gen, das Zwergrassen bei Hunden hervorbringt, exakt lokalisiert," sagt Co-Autor Dr. Paul G. Jones, Genforscher bei Mars, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Haustierpflege, das sich seit mehreren Jahren auch mit Genforschung bei Hunden beschäftigt. Man nimmt an, dass eine Veränderung jenes Gens, das in der veröffentlichten Arbeit beschrieben wird, vor mehreren tausend Jahren zur Herausbildung kleiner Hunde geführt hat. Wahrscheinlich haben die Menschen die Vorteile kleinerer Hunde bald erkannt, zum Beispiel um Lebensmittelvorräte vor Schädlingen zu schützen oder Niederwild zu fangen. Das hat die Bindung zwischen Menschen und Hunden weiter verstärkt und zur steigenden Beliebtheit von kleineren Hunden als Begleitern geführt. Das Team internationaler Forscher - von Wissenschaftlern des amerikanischen National Human Genome Research Institute über Cornell und andere führende Universitäten in den U.S.A. bis zu Forschern von Mars in Großbritannien - hat 3.200 DNA-Proben von Hunden verwendet, die von Mars, Incorporated zur Verfügung gestellt wurden.

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Schmerzensgeld, kein Zeitwertersatz

03.04.2007

Traunstein – Vor drei Jahren wurde die heute 13jährige Deutsche Schäferhündin Killy von einem Auto überrollt und schwer verletzt.

03.04.2007

Die Autofahrerin hatte den Hund, der in der Einfahrt „seines“ Bauernhofes lag und ruhte, offenbar übersehen.
Killys Behandlung zog sich über ein Jahr lang hin und kostete insgesamt mehr als 10.000 Euro. Doch die Unfallverursacherin und ihre Versicherung wollten nicht zahlen. Begründung: Ein (damals) 10 Jahre alter Hund ist nach dem Gesetz „abgeschrieben“ hat also einen Zeitwert von Null und deshalb sei die Behandlung unverhältnismäßig. Doch dieser Argumentation schloss sich der angerufene Richter beim Landgericht Traunstein nicht an: Er berief sich auf das Staatsziel Tierschutz. Killy sei eine heiß geliebte Hündin, und für ihre Halterin nicht weniger wertvoll, nur weil sie alt sei.
Zwar gab’s keine 10.000 Euro, aber die Unfallverursacherin und deren Versicherung müssen 2000 Euro plus Nebenkosten plus angefallene Zinsen bezahlen.

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DNA-Test überführt Welpen-Vater

19.03.2007

(Taipeh) Als seine Hündin, die während seines Urlaubs in einem Hundehotel gesittet wurde, zwei Monate nach ihrer Rückkehr Mutter einer Schar ungewollter Welpen wurde, verklagte der erboste Hundebesitzer den Betreiber der Hundepension.

19.03.2007

Doch der stritt jegliche Verantwortung ab. Die eingeschaltete Polizei allerdings wurde bald fündig: Sie ließ das Erbgut der anderen Pensionshunde mit dem der Welpen vergleichen und fand den verantwortlichen Rüden. Pensionsbetreiber und Hundebesitzer einigten sich außergerichtlich. Bei uns ist so ein DNA-Test zwar theoretisch möglich, aber sehr teuer und deshalb nur dann angesagt, wenn der entstandene Schaden mehr als 1000 Euro ist. Und wenn die zahl der Hunde, deren Erbgut untersucht werden soll, überschaubar bleibt.

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Briefmarke zum 100. Geburtstag

12.03.2007

(Bern) So viel Ehre gibt’s selten für eine Hunderasse: Die Schweizerische Post würdigt den Berner Sennenhund mit einer eigenen Sondermarke.

12.03.2007

Anlass ist das 100jährige Bestehen des Schweizerischen Klub für Berner Sennenhunde. Die 0,85 sFr Briefmarke gibt’s an allen Postschaltern in der Schweiz. In den Philatheliestellen des Landes können Fans des Schweizer Nationalhundes außerdem eine Maximumkarte mit dem Bild eines Bernerwelpen plus abgestempelter Sondermarke erhalten. Wer online bestellen will: www.post.ch/philashop

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Ring frei!

05.03.2007

(Washington) Zur Ordnung erzogen hat eine 18 Monate alte Terrierhündin ihr Frauchen Tina Burlett.

05.03.2007

Die nämlich hatte ihren mit 32 Diamanten besetzten Ehering beim Händewaschen abgelegt und liegenlassen. Flugs schnappte sich die junge Missy den funkelnden Ring und schluckte ihn herunter. Als Mrs. Burlett ihren Ring vermisste, alarmierte sie die Polizei, weil sie einen Einbruch vermutete. Noch während die Beamten die Wohnung nach Spuren untersuchten, ließ Tina Burletts Großmutter Missy beim Tierarzt röntgen und fand ihren Verdacht bestätigt. Im Magen der Hündin fand sich das kostbare Stück, kam mit tierärztlicher Hilfe wenig später auch wieder ans Tageslicht und landete gereinigt bei der Besitzerin. Die ist nun von Leichtsinn geheilt – dank Missy.

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Nachwuchs erst nach Charakterprüfung

01.03.2007

Bern – Seit 1. Januar dieses Jahres werden Rassehunde in der Schweiz, die Mitglieder der Schweizerische Kynologischen Gesellschaft sind, erst zur Zucht zugelassen, wenn sie eine Verhaltensprüfung bestanden haben.

01.03.2007

Bei den Gebrauchshunderassen waren Wesenstest bisher schon Bestandteil der Zuchttauglichkeitsprüfung, doch jetzt gilt die Regelung für alle. Geprüft wird die Reaktion auf bestimmte Reize wie Schüsse, das Auftauchen eines Fahrzeugs, die zufällige Berührung durch einen Fremden, das Verhalten gegenüber fremden Menschen und Artgenossen getestet. Die Schweizerische Kynologische Gesellschaft will damit mittelfristig überängstliche oder aggressive Hunde durch gezieltes Zuchtverbot verhindern und die Zucht von Hunden mit den Charaktereigenschaften, die der Standard fordert, fördern.

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Schutzengel auf vier Pfoten

26.02.2007

(Washington) Der Mount Hood ist der höchste Berg im US-Staat Oregon und ein begehrtes Ziel für Bergsteiger. Ende Februar wäre er beinahe drei Wanderern zum Verhängnis geworden.

26.02.2007

Der Mann und die beiden Frauen – Mitglieder einer Bergsteigergruppe – waren zu einer Bergtour aufgebrochen, als eine Sturmbö sie erfasste. Sie stürzten 150 Meter tief – unerreichbar für ihre Kameraden. Einer allerdings folgte seiner Nase und kletterte zu den Verunglückten. Velvet, Labradormix und Tourenbegleiter auf vier Pfoten. Die Hündin fand die drei Verunglückten und legte sich über sie. Die ganze Nacht wärmte Velvet ihre zweibeinigen Bergkameraden, bis die Bergwacht am Morgen darauf zu ihnen vordrang und sie ins Krankenhaus brachte. Alle drei waren halberfroren und nass und hätten die Schneesturmnacht ohne Velvet nicht überlebt. Eine Frau musste wegen einer Kopfverletzung länger im Krankenhaus bleiben, doch auch sie ist wieder auf dem Weg der Besserung. Und Velvet ist Oregons gefeierter Held.

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Nach der Landung verschwunden

19.02.2007

(Madrid) Elf Tage lang irrte ein Jack Russell Terrier, der nach der Landung eines Flugzeugs aus London aus seinem beschädigten Kennel geflohen war, auf dem Madrider Flughafen herum.

19.02.2007

Snowy war im Frachtflugzeug gereist, während seine britischen Besitzer parallel in einer Personenmaschine geflogen waren.
Obwohl Sicherheitskräfte gleich nach der Flucht des kleinen Terrier alle Hebel in Bewegung setzten, entwischte ihnen der verängstigte Hund auf den riesigen Rollfeldern ständig. Seiner Wendigkeit verdankt er auch sein Leben: Keine der landenden Maschinen verletzte ihn. Erst am 12. Tag gelang es dem Suchtrupp des Flughafens mithilfe der Tierschutzorganisation „El Refugo“, Snowy mit einem Pfeil zu betäuben und kurz darauf den glücklichen Besitzern auszuhändigen. Die allerdings hatten ein Problem: In ihrer Panik hatten sie dem Finder 10.000 Euro versprochen, die sie gar nicht zahlen konnten. Dennoch: Tierschützer und Flughafenpersonal gaben sich auch mit einer kleineren Belohnung zufrieden.

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Einbrecherjagd – mal umgekehrt

13.02.2007

(Gera) Auf frischer Tat ertappten Polizisten einen 16jährigen Einbrecher, der gerade eine Gartenlaube durchsuchte. Doch der junge Ganove stritt jegliche Einbruchsabsichten ab.

13.02.2007

Polizeiobermeisterin Tanja Kreißig ließ daraufhin ihren Malinois Alf an den Schuhen des Festgenommenen schnuppern. Und siehe da: Fährtenhund Alf lief trotz Nieselregens sicher und zielstrebig auf den Spuren des Jungen insgesamt sechs Kilometer. Mit vier Zwischenstopps an jeweils einer anderen Gartenlaube. Alles „Tatorte“, wie sich herausstellte. Alfs Suche endete an der Haustür des jungen Ganoven. Dem half dann kein Leugnen mehr.

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Nachwuchs erst nach Charakterprüfung

08.02.2007

(Bern) Seit 1. Januar dieses Jahres werden Rassehunde in der Schweiz, die Mitglieder der Schweizerische Kynologischen Gesellschaft sind, erst zur Zucht zugelassen, wenn sie eine Verhaltensprüfung bestanden haben.

08.02.2007

Bei den Gebrauchshunderassen waren Wesenstest bisher schon Bestandteil der Zuchttauglichkeitsprüfung, doch jetzt gilt die Regelung für alle. Geprüft wird die Reaktion auf bestimmte Reize wie Schüsse, das Auftauchen eines Fahrzeugs, die zufällige Berührung durch einen Fremden, das Verhalten gegenüber fremden Menschen und Artgenossen getestet. Die Schweizerische Kynologische Gesellschaft will damit mittelfristig überängstliche oder aggressive Hunde durch gezieltes Zuchtverbot verhindern und die Zucht von Hunden mit den Charaktereigenschaften, die der Standard fordert, fördern.

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Schwarzfahrer auf vier Pfoten

29.01.2007

(Weilheim) Dass Samojeden selbständiges Handeln lieben und dass ein eingezäunter Garten für sie kein Hindernis darstellt, bewies jüngst Nanuk, zehn Jahre alt und als Welpe aus Alaska von Bettina Eck mit nach Deutschland gebracht.

29.01.2007

Der Rüde war frühmorgens in seinen Garten im oberbayerischen Weilheim gelassen worden, hatte sich da womöglich gelangweilt und machte sich auf den Weg zum Bahnhof. Dort bestieg er seelenruhig eine Regionalbahn in Richtung München.

Weil aufmerksame Fahrgäste die Bahnhofspolizei informierten, erwarteten die Beamten Nanuk am Hielgleis in der Landeshauptstadt. Und informierten sein Frauchen, denn Nanuk trug ein Halsband mit Namen, Anschrift und Telefonnummer.

Eine Strafe für die Schwarzfahrt des Vierbeiners wurde nicht fällig.

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Hunde „sehen“ ihre rufenden Menschen

22.01.2007

(Kyoto) Eigentlich sind Hunde Nasentiere, deren Welt sich vor allem aus Geruchsbildern zusammensetzt. Doch wenn ihr Mensch sie ruft, verknüpft ihr Gehirn diesen Ruf mit einem visuellen Bild.

22.01.2007

Das hat Prof. Ikuma Adachi von der Universität Kyoto durch einen Test herausgefunden. Der Wissenschaftler und seine Kollegen zeigten 28 Testhunden erst ein Foto ihres Menschen und dann das eines Fremden, dazu spielten sie jeweils die Stimme des rufenden Besitzers ab.

Passten Foto und Stimme zusammen, verloren die Hunde schnell das Interesse an dem Bild. Wenn aber zu „Herrchens“ Stimme ein fremdes Gesicht gezeigt wurde, hefteten die Hunde tatsächlich ihren Blick lange auf den Bildschirm. Bei Test Nummer 2 wurde den Hunden eine fremde Stimme  vorgespielt, gleichzeitig aber das Bild ihres Menschen gezeigt. Und wieder blieben die Hunde „nachdenklich“ vor dem Bildschirm sitzen. Prof. Adachi deutet das Verharren als Zwiespalt und Unsicherheit, weil Ton und Bild nicht übereinstimmten.

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Hummelhund für den Artenschutz

15.01.2007

Jedes Jahr überprüfen Biologen auf der ganzen Welt den aktuellen Wildtierbestand in den einzelnen Regionen, um so dem  drohenden Aus für eine Tierart frühzeitig gegenzusteuern.

15.01.2007

In Schottland hilft den Forschern Springer Spaniel Quinn beim Kartieren. Der „Bumblebee Conservation Trust“ die britische Hummelschutzorganisation hat den Jagdhund zum Erschnüffeln von Hummelnestern ausgebildet. Hummelnester sind für Menschen nur schwer auszumachen, Quinn dagegen zeigt sie mit großer Zuverlässigkeit an.

Quinns Einsatzgebiet ist der Norden Schottlands. Wenn sich sein Einsatz in diesem Frühjahr – Hummeln sind die ersten, die ausfliegen – lohnt, sollen weitere Hummel-Suchhunde ausgebildet werden.

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Tapferer Rocky

08.01.2007

Sidney – Die höchste Auszeichnung, die ein Tier in Australien bekommen kann, hat jetzt ein Deutscher Schäferhund aus Sidney erhalten.

08.01.2007

Der zweijährige Rocky alarmierte seinen Besitzer, als bewaffnete maskierte Gangster ins Haus eindrangen und stellte die Männer auch. Die schossen sofort auf den Hund, der am Kopf und ins Bein getroffen wurde. Obwohl er schwer verletzt war, ging Rocky noch einmal auf die Männer los, die daraufhin flüchteten. „Wirklich heldenhaft“, findet Manuel de Silva, der tagelang um das Leben seines vierbeinigen Retters bangte. Und stellte sich, mit seinem genesenen Medaillen-Empfänger, stolz den Fotografen.

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Plastik-Boots für strapazierte Hundepfoten

01.01.2007

Booties für Hunde gibt’s ja in Hülle und Fülle. Und von den meisten sind eher die Halter als die Träger angetan.

01.01.2007

Doch die nicht wirklich attraktiven Gummistiefel, die Wilhelm Fennen für seine Klientel fertigt, machen Sinn: Sie sollen empfindliche Pfoten nach Verletzungen oder vor strapaziösen Einsätzen schützen. Etwa beim Einsatz von Suchhunden in einem mit Glasscherben oder scharfen Kanten übersäten Gebiet. Oder im Winter in Gegenden, bei denen viel Streusalz oder der ebenfalls gefährliche Split den Ballen arg zusetzt.

500 Paar stellt der Hundeschuster bislang jährlich her, in zwei Farben (schwarz und rot) und in sieben verschiedenen Größen – aber auch nach Maß. Etwa für eine kleine Schafherde, die durch die Stiefel vor einer Klaueninfektion geschützt werden sollte.

Wer sich für den Hundepfotenschutz interessiert: Fennen Kunststoffverarbeitung GmbH, Korsorsstraße 4, 26219 Bösel

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Lebensretter Schäferhund

25.12.2006

Traunstein: Es war kurz vor Weihnachten, als eine 61-jährige Traunsteinerin wie jeden Abend noch einmal mit ihrem Schäferhund Jago spazieren ging.

25.12.2006

Draußen war es bereits dunkel und eisig kalt. An einer Böschung stolperte die Frau und stürzte einen Abhang hinunter. Bevor sie das Bewusstsein verlor, konnte sie per Wahlwiederholung auf dem Handy einem Bekannten in Pforzheim Bescheid geben. Der alarmierte den Rettungsdienst.

Doch die Helfer des Roten Kreuzes, die sofort ausrückten, konnten die Verletzte nicht finden. Bis aus dem Dunkeln Schäferhund Jago auftauchte, zunächst bellte, dann auf einen der Rettungssanitäter zuging, ihm die Hand abschleckte und ihn dann ganz behutsam am Handgelenk packte.

„Es war wie in einem Lassie-Film“, schilderte der Retter später Jagos Aktion. Schritt für Schritt zog der Hund des Sanitäter zu seinem Frauchen. Gerade noch rechtzeitig, denn die Körpertemperatur der bewusstlosen Frau war bereits auf unter 34°C gesunken. Sie ist inzwischen außer Lebensgefahr und ihr Jago wartet in einer Tierpension auf ihre Entlassung aus dem Krankenhaus.

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Normale Steuer für brave Hunde

18.12.2006

Halle/Frankfurt: 613 Euro Hundesteuer pro Jahr wollte die Stadt Halle von der Besitzerin eines Yorkshire-Terrier, den sie nach einer Attacke auf einen Jogger als „gefährlichen“ Hund einstufte.

18.12.2006

Nach dem Widerspruch der Halterin und „Augenschein“ des Delinquenten nahm sie allerdings Abstand von dieser Forderung. Auch Halter gut erzogener großer sogenannter „Kampfhunde“ in Frankfurt können hoffen.

Die Stadt erhebt für „dauerhaft gefährliche Hunde“ einen höheren Hundesteuersatz von 900 EUR. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof urteilte jetzt, dass „für eine Differenzierung zwischen unwiderlegbar gefährlichen Hunden und widerlegbar gefährlichen Hunden keine Gründe sichtbar seien“. Die Richter weiter: „Im Fall der Stadt Frankfurt liege damit eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes nach § 3 Grundgesetz vor. Es müsse immer eine Einzelfallentscheidung über die tatsächliche Gefährlichkeit eines Hundes vorliegen. Die Gefährlichkeit eines Hundes könne nicht per Rasse, sondern nur im Einzelfall festgelegt werden. Das Aktenzeichen 5 UE 3545/04 v.6.12.06

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6.000 Euro für einen neuen Kollegen

11.12.2006

Bis zum Herbst 2004 arbeitete John Gallagher bei der britischen Polizei in Lancashire, zusammen mit seinem Diensthund Diesel.

11.12.2006

Dann nahm er eine Stelle in Neuseeland an und wollte Diesel mitnehmen. Doch der Deutsche Schäferhund musste weiter an seiner Dienststelle arbeiten. Schließlich hatte er, gemeinsam mit seinen Führer John, den nationalen Junghunde-Wettbewerb der Polizei gewonnen und war deshalb ein karriereträchtiger Mitarbeiter. Doch nach dem Verlust seines Herrchens machte Diesel schlapp – er versagte immer häufiger im Dienst und wurde schließlich an seinen Züchter zurückgegeben. Das erfuhr John Gallagher im fernen Neuseeland und setzte sofort alle Hebel in Bewegung, um seinen alten Kollegen zu sich zu holen. Er bezahlte den Züchter, ließ Diesel vom Tierarzt auf die große Reise vorbereiten, fand eine Firma, die den Hund nach London transportierte und ihn im (von Gallagher gekauften) Kennel ins Flugzeug nach Neuseeland setzte. Dort feierten der jetzige Sergeant Gallagher und sein alter Kollege rührendes Wiedersehen. Diesel ist jetzt wieder Dienst- und Familienhund – und 24 Stunden mit John zusammen. Der Transfer hat den Sergeant umgerechnet 6000 Euro gekostet – „aber Diesel ist jeden Cent Wert“.

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Anerkennung für zwei Rassen

04.12.2006

Die F.C.I. (Féderation Cynologique Internationale/ Welthundeverband) hat zwei Hunderassen jetzt provisorisch anerkannt und in die Liste der Rassehunde aufgenommen:

04.12.2006

Den Australian Shepherd, der unter dem Patronat Australien in der Gruppe 1 (Schäferhunde) mit der Standard-Nummer 342 registriert wurde. Und den Australian Stumpy Tail Cattle Dog, gleiches Patronat, ebenfalls Gruppe 1, mit Standardnummer 351. Laut Standard ist der Shepherd ein mittelgroßer (bis 58 cm) intelligenter, kräftiger Arbeitshund mit Hüte- und Bewachungsinstinkt. Er hat mittellanges, gerades bis gewelltes Fell in blue-merle, schwarz, redmerle, rot alle Farben mit oder ohne weiße Abzeichen und/oder kupferfarbenem Brand. Der Stumpy ist kleiner (bis 51 cm, 22 kg), hat kurzes, dichtes, harsches Fell mit leichter Halskrause in einfarbig blau oder blau getüpfelt, bzw. rot gesprenkelt. Die kurze Rute, die ihm den Namen gab, darf nicht länger als 10 cm sein. Der Charakter des Stumpy: treu, mutig, anhänglich, aufmerksam und wachsam.

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Alle Schweizer Hunde werden erfasst

27.11.2006

Ab dem 1. Januar 2007 müssen alle Hunde in der Schweiz, ob jung oder alt, gekennzeichnet und in der Datenbank ANIS registriert sein.

27.11.2006

Bereits rund 380.000 von insgesamt 500.000 Hunden sind laut ANIS gekennzeichnet und registriert. Alle noch säumigen Hundehaltenden müssen dies in den kommenden Wochen nachholen. Bereits gekennzeichnete Hunde - mit Mikrochip oder Tätowierung - müssen nur noch in der Datenbank ANIS eingetragen werden. In beiden Fällen können sich die Hundehalter an ihre Tierarztpraxis wenden.

Auch künftig müssen Welpen innerhalb der ersten drei Monate mit einem Mikrochip gekennzeichnet und bei ANIS registriert werden. Zudem bleiben Hundehalter verpflichtet, Adress- und Halterwechsel und das Ableben des Hundes ANIS zu melden. Mit der Maßnahme wird die Hundepopulation ab 2007 bekannt sein. Die Kennzeichnungspflicht bringt einiges: Entlaufene Hunde können ihrem Besitzer rasch zurückgegeben werden. Hunde auszusetzen wird praktisch verunmöglicht. Zudem hilft die Maßnahme den Behörden etwa bei Kontrollen an der Grenze (Tollwutimpfung überprüfen) oder bei Abklärungen von problematischen Hunden. Wer in die Europäische Union oder ein Land mit so genannter urbaner Tollwut reiste, musste sein Tier schon bislang gekennzeichnet haben.

In Deutschland sind Kennzeichnung und Registrierung bis jetzt nur dringend empfohlen. Ausnahme: Nach dem Hamburger Hundegesetz müssen bis Ende des Jahres alle Hunde im Hunderegister eingetragen werden. Und wer mit Hund in ein EU-Land reist, braucht den EU-Haustierpass, der außer einem Foto des Hundes auch dessen Täto- oder Chipnummer enthalten muss. Registrieren lassen kann (und sollte) man die Nummer kostenlos beim Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes.

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Wie Goldie Ben zum Lebensretter wurde

20.11.2006

Essen. Weil ihr Spazierweg voller Eis und Schnee war, wollte Anika Lankes mit ihrem Goldie „Ben“ eigentlich einen kleinen Schlenker machen. Doch der neun Monate alte Golden Retriever wollte die Richtung partout nicht ändern und steuerte zielsicher auf einen Papierkorb zu.

20.11.2006

„Da er so aufgeregt war, ging ich schließlich mit ihm näher heran, und sah plötzlich ein kleines weiß-braunes Etwas erstarrt im Papierkorb hocken.  Fassungslos hob ich es heraus und steckte es sofort unter meine Winterjacke, da nicht nur die Öhrchen eiskalt waren“, erinnert sich die junge Frau.

Natürlich ging Anika Lankes schnurstracks zurück nach Hause, um den winzigen Hundewelpen sofort zum Tierarzt zu bringen. Dr. Hövels schätzte das Hundebaby auf etwa sechs bis acht Wochen und stellte fest, dass es eine Lungenentzündung hatte und auch sonst schwer angeschlagen war. Trotz der verabreichten Medikamente war nicht sicher, ob es das Wochenende überstehen würde.

„Der kleine Wurm schlief und fraß viel, von Hühnersuppe bis Fleischwurst. Sie fand irgendwie alles lecker, was uns natürlich hoffen ließ“, berichtet die Hundefreundin weiter. Und die auf den Namen Luna getaufte Hündin sprang tatsächlich dem Tod noch Mal von der Schippe und wurde nach mehreren unruhigen Nächten mit Wärmflasche wechseln und Körbchen säubern zunehmend wacher und lebendiger.

Auch wenn sich die Familie aus Essen bald Gedanken darüber machte, wie sich die Kombination von jungem temperamentvollem Goldie und winzigem zierlichem Hündchen meistern lassen würde, war von Anfang an klar, dass sie nicht in fremde Hände kommen würde. Und als dann Anika Lankes Tante mit ihrer Tochter Hannah – Marie zu Besuch kam, um den Schützling kennen zu lernen, war klar, wo ihr neues Zuhause sein würde.

„Heute ist Luna ein quirliger, pflegeleichter und dankbarer Familienhund, wird von meiner Tante verwöhnt und geht mit den zwei Kindern durch Dick und Dünn“, erzählt die zufriedene Ziehmutter. „Auch uns hat sie nicht vergessen und springt meterhoch wie ein Flumi, wenn wir uns sehen. Und Lebensretter Ben ist natürlich ihr bester Freund.“

 

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