Agility
Agility ist eine Hundesportart, die in England Anfang der achtziger Jahre erstmals gezeigt wurde. Hunde überwinden verschiedene Hindernisse, um ihre Intelligenz und Gewandtheit zu testen. Der Parcours wird von Hund und Hundehalter gemeinsam durchlaufen. Durch das besondere Verständnis zwischen dem Hund und seinem Führer kann der Parcours schnell und ohne Fehler überwunden werden. Es gibt Agility für kleine und große Hunde. Agility ist ein Sport für erwachsene Hunde, jedoch können junge Hunde schon viel lernen ohne überfordert zu werden, wenn die Hindernisse altersgerecht aufgebaut sind.
Aggressivität
Hunde sind Rudeltiere. Aggressivität ist zur Klärung der Rangordnung ein wichtiges Werkzeug, um die Hundegesellschaft zu stabilisieren und das Rudel gegen äußere Gefahren zu schützen. Innerhalb des Rudels kommt es im Allgemeinen zu keinen ernsthaften Auseinandersetzungen. Ausnahmen können vor allem bei zwei Hündinnen auftreten, die nicht kastriert sind und den gleichen Rang beanspruchen oder Welpen haben. Fehlgeleitete Aggressivität entsteht vor allem aus dem Unverständnis des Menschen für die Verhaltensweisen des Hundes.
Alleinfuttermittel
Alleinfuttermittel sind solche Futtermittel, die bei alleinigem Einsatz den Energie- und Nährstoffbedarf des Hundes decken oder Fertigfuttermittel (vorgefertigte, ausgewogene und komplette Mischung von Futterbestandteilen). Für den jeweiligen Entwicklungsstand bzw. die besonderen Leistungsanforderungen des Hundes gibt es zudem eigens entwickelte Alleinfuttermittel, die den speziellen Bedarf für Erhaltung zuzüglich des Bedarfs für Leistung decken.
Allergien
Hinweis auf Sonderkapitel.
Antibiotika
Antibiotika sind Stoffe, die entweder künstlich hergestellt oder natürlich vorkommend (in Pilzen und Bakterien etc.) dazu verwendet werden, um abtötend oder wachstumshemmend auf bestimmte Mikroorganismen zu wirken. Als Bestandteil von Tabletten, Pasten, Säften oder Injektionslösungen werden sie häufig zur Heilung oder auch prophylaktisch vom Tierarzt eingesetzt. Die Einhaltung der vorgeschriebenen Dosierung und der Dauer der Verabreichung ist ausschlaggebend für den Erfolg der Behandlung.
Appetitlosigkeit
Was hilft das beste Futter oder der beste Rat, wenn der Hund das angebotene Futter nicht fressen mag? Wenn der Hund das angebotene Futter nicht frisst, bieten sie ihm eine andere Sorte an, aber bleiben sie bei der verwendeten Marke. In Verbindung mit Gewichtsabnahme, Durchfall, Erbrechen oder Aktivitätsverlust, sollten Sie sofort den Tierarzt aufsuchen. Appetitlosigkeit kann vielfältige Ursachen haben: psychische Probleme, Bewegungseinschränkungen, fehlerhafte Haltung, Krankheiten oder auch Überfütterung.
Augenentzündungen
Verschiedene Ursachen können bei Hunden zu Augenentzündungen führen. Das kann auf der einen Seite genetisch bedingt sein, aber auch Haltungsfehler oder typische Junghunderkrankungen können die Augen eines Welpen in Mitleidenschaft ziehen. Am häufigsten ist die Bindehautentzündung, verursacht durch Zug, Fremdkörper, fehlerhafte Lidstellung und vieles andere mehr. Starker Tränenfluss ist das auffälligste Symptom. Aber auch Veränderungen der Netzhaut oder der Linse kommen vor. Veränderungen am Auge des Hundes sollten schnellstmöglich dem Tierarzt gezeigt werden.