Die ersten Tage mit einem neuen Hund aus dem Tierheim

Die ersten Tage in einem neuen Zuhause können für jeden Hund schwierig sein, denn er muss sich erst an Sie, Ihr Heim und Ihre Alltagsroutine gewöhnen. Für einen Hund, aus zweiter Hand, kann das ein bisschen schwierig sein – gehen Sie daher behutsam vor.

• Führen Sie Ihren Hund gleich an den Ort, an dem er üblicherweise sein Geschäft verrichten soll. Wenn das geschehen ist, loben Sie ihn und führen ihn dann erst ins Haus. Hunde sind Gewohnheitstiere und kehren für ihre Notdurft an denselben Platz zurück. Weitere Tipps erhalten Sie in unseren Artikeln zur Sauberkeitserziehung. Dort lesen Sie auch, was Sie tun können, wenn Ihr Welpe einen ‘Unfall’ hat.

• Konsequenz ist sehr wichtig für Ihren neuen Hund, legen Sie daher Hausregeln fest, die z.B. festlegen, was der Hund darf und was nicht. Und sorgen Sie dafür, dass sich jedes Familienmitglied daran hält.

• Behalten Sie ab Tag 1 Ihre tägliche Routine bei. Es mag verlockend sein, Ihren  Hund, weil er aus zweiter Hand kommt, erst einmal mit gelockerten Regeln zu verwöhnen, aber das Ergebnis wird ein unsicherer Hund sein. 

• Ebenso gilt es, sich nicht dazu verleiten zu lassen, Ihren Hund zu füttern, wenn er bettelt. Sein Fressverhalten mag anfangs nicht immer gleich sein, doch er wird sich  schnell an eine regelmäßige Routine gewöhnen.

• Halten Sie sich in den ersten Tagen an die Ernährung, die Ihnen das Tierheim oder die Tierschutzorganisation mitgegeben hat. Mit der Zeit können Sie variieren, indem Sie innerhalb von 5 bis 7 Tagen schrittweise vom alten auf das neue Futter umstellen.

•Lassen Sie Ihren Hund draußen nicht von der Leine, solange ein verlässlicher Rückruf nicht funktioniert. Der Rückruf ist ein wichtiger Teil des Aneinandergewöhnens. Weitere Informationen zum Rückruf finden Sie in unserem Artikel dazu.

• Ihr Hund wird vermutlich ein paar Tage brauchen, um sich in Ihrem Haushalt einzugewöhnen.
Überfordern Sie ihn nicht mit zu viel Neuem.

• Wenn Sie eine Katze haben, gilt es, beide stressfrei mit einander bekannt zu machen. Dabei kann es hilfreich sein, beide in verschiedenen Räumen, getrennt durch ein Kindergitter, eine erste Kontaktaufnahme über Schnuppern zu ermöglichen.

• Nach ein Tagen paar Tagen, gehen Sie mit Ihrem Hund zu einem ortsansässigen Tierarzt, wo er untersucht und gegebenenfalls registriert wird. Die weitere tierärztliche Behandlung wird besprochen.   Nehmen Sie dafür den EU-Heimtierausweis Ihres neuen Hundes mit.

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