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Urlaub mit Hunden gestalten

Für die meisten bedeutet Urlaub mit Hunden eine willkommene Auszeit vom Alltag. Damit nicht nur Sie, sondern auch Ihre Fellnasen die Urlaubszeit genießen, haben wir einige Tipps und Infos.

Inhalt:

Anreise und Unterkunft

Berücksichtigen Sie Ihren Hund bei Ihren Urlaubsplänen und planen Sie einen hundegerechten Urlaub. Informieren Sie sich vorab zu haustierfreundlichen Unterkünften, die nicht allzu weit entfernt sind – so können Sie beim Urlaub mit Hunden Flugreisen vermeiden. Befolgen Sie in öffentlichen Verkehrsmitteln die Vorgaben zur Hundemitnahme und achten Sie je nach Lage des Urlaubsorts auch auf landesspezifische Bestimmungen. Achten Sie bei der Anreise darauf, regelmäßig Pausen einzulegen, damit sich Ihr Hund zwischendurch austoben kann und genug Bewegung bekommt. Ihr Hund sollte zu trinken haben und nicht zu lange direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Damit Ihr Vierbeiner im Urlaub sicher mitfährt, können Sie sich für eine Transportbox oder ein Gurtsystem entscheiden.

Falls der geplante Urlaub den Bedürfnissen Ihres Vierbeiners nicht gerecht wird, dann stimmen Sie sich frühzeitig mit Freunden und Bekannten ab. Vielleicht wird Ihr Hund dort gerne aufgenommen, während Sie verreist sind.

Urlaub mit Hunden gestalten

Urlaub mit Hund am Meer

Lange Strandspaziergänge und Planschen in der Brandung – bei einem Urlaub mit Hund am Meer hat Ihre Fellnase jede Menge Auslauf und Bewegung. Sie können vorab eine Hundefrisbee besorgen oder Ihrem Hund ein Schwimmspielzeug kaufen, nach dem er jagen wird.
Bevor Sie sich aber den Seewind um die Nase wehen lassen, gibt es einige Hinweise und Tipps, die sich jeder Hundebesitzer zu Herzen nehmen sollte. Damit der Urlaub mit Hund am Meer reibungslos verläuft, lesen Sie bitte vorab, in welchen Gebieten Leinenpflicht herrscht und an welchen Stränden Hunde erlaubt sind. Kiesel- und Felsstrände sind für Hunde aufgrund der Verletzungsgefahr wenig geeignet, besser sind Sandstrände. Informieren Sie sich über Strömungen und Wellen, die eine Gefahrenquelle darstellen könnten. Besonders für Vierbeiner, die Freude am Kontakt mit anderen Hunden haben, sind Hundestrände eine tolle Idee. An der Nord- und Ostsee stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten für den Urlaub mit Hund am Meer zur Verfügung. Manche Urlaubsorte verfügen sogar über spezielle Hundespielplätze, die für jede Menge Spaß und Abwechslung sorgen.

Überlegen Sie sich gründlich, zu welcher Jahreszeit Sie Ihren Urlaub buchen und bringen Sie vorab in Erfahrung, ob es genügend Schattenplätze am Strand Ihrer Wahl gibt – zu viel Hitze und laute, überlaufene Strandabschnitte mögen die meisten Vierbeiner nämlich gar nicht. Allgemein sollten Sie darauf achten, auf andere Urlauber Rücksicht zu nehmen und Ihren Hund am Meer nicht aus den Augen zu verlieren.
Nun steht dem Badespaß mit Vierbeiner nichts mehr im Wege!

Urlaub mit Hunden gestalten

Wanderurlaub mit Hund

Ein Wanderurlaub ist eine sportliche Herausforderung mit jeder Menge Erholungsfaktor und Naturerlebnissen – für Menschen und Hunde gleichermaßen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Reise in den Bayerischen Wald? Auch bei einem Urlaub im Sommer gibt es dort für Ihren Hund und Sie in der Regel genügend Schattenplätze und Abkühlung.

Bevor Sie in den Wanderurlaub mit Hund starten, gibt es eine Menge zu bedenken: Wie ist es um die sportliche Kondition Ihres Hundes bestellt? Ist er fit, trainiert und gesund? Besonders für sehr junge oder alte Hunde könnte ein Wanderurlaub eine zu große Belastung darstellen. Für einen Husky oder einen Berner Sennenhund eignet sich ein Wanderurlaub besser als für einen Mops oder Chihuahua, zudem sollte Ihr Hund auf Kommandos hören. Holen Sie sich im Zweifelsfall tierärztlichen Rat ein, damit das Wohl Ihres Hundes auf der Reise sichergestellt wird.

Beim Wanderurlaub mit Hunden sollten Sie auf genügend Pausen achten, zudem sollte Ihr Vierbeiner jederzeit mit ausreichend Wasser versorgt sein. Achten Sie auf die Leinenpflicht, zum Beispiel an Kuhweiden und in Naturschutzgebieten. Vermeiden Sie möglichst heikle Strecken mit Absturzrisiken und lassen Sie Ihren Hund nicht aus den Augen. Zudem sollten Sie unbedingt ein Erste-Hilfe-Set bereithalten, falls es beim Urlaub mit Hunden auf einer steinigen Strecke Verletzungen gibt.

Urlaub mit Hunden gestalten

Reisegepäck für den Hund: Checkliste

Sonnenbrille, Handtuch, Zahnpasta … Alles eingepackt? Es kann eine außerordentliche Herausforderung sein, im Urlaub alles Nötige einzupacken. Nicht nur wir möchten gut versorgt sein und alles Notwendige in Koffer und Rucksäcken parat haben, sondern auch unsere Vierbeiner müssen bedacht werden. Im Folgenden geben wir Ihnen eine Anregung, wie eine solche „Hunde-Urlaubsliste“ aussehen kann, die Sie selbstverständlich in Abstimmung mit den individuellen Bedürfnissen Ihrer Fellnase erweitern können. Denken Sie auch im Urlaub unbedingt an die Zahnpflege Ihres Hundes.

  • EU-Heimtierausweis
  • Genügend Wasser für die Fahrt
  • Futternapf
  • Lieblingsspielzeug zur Beschäftigung
  • Decke
  • Kotbeutel
  • Transportbox
  • Leine und Geschirr
  • Ggf. Maulkorb
  • Bürste
  • Hundeshampoo
  • Zeckenzange, Flohschutzmittel etc.
  • Medikamente und ggf. Beruhigungsmittel (In Abstimmung mit dem Tierarzt)
  • Erste-Hilfe-Set

Abschließend ein kleiner Appell an Sie als Hundebesitzer ...

Jedes Jahr zur Ferienzeit werden viele Hunde ausgesetzt und warten vergebens auf ihren Besitzer, der nie zurückkehrt. Hunde leiden unter dieser Situation, für die sie nichts können. Wir Menschen tragen Verantwortung für unsere Haustiere, die von uns abhängig sind. Bei uns erfahren Sie, wie Sie den Alltag mit Hund nach dem Lockdown organisieren.
Falls Ihnen das Leben mit Hund ausweglos erscheint, so handeln Sie bitte umsichtig und wenden Sie sich direkt an ein Tierheim des Deutschen Tierschutzbundes. Hilfe ist auch für Ihren Hund vorhanden, der ein sicheres Heim und Wärme verdient hat! Das nächste Tierheim in Ihrer Nähe finden Sie über die Tierheimsuche des Dachverbandes: Tierheim finden. Sie finden einen ausgesetzten Hund? Setzen Sie sich auch dann bitte mit einem örtlichen Tierheim oder der Polizei in Verbindung.

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