Basenji

Der Basenji wird zu den Schensihunden gezählt, einer Gruppe von Primitivhunden Afrikas und Asiens. Sie werden in den meisten Fällen weder gezüchtet, noch gepflegt oder gefüttert – und in Notzeiten sogar verspeist. Der Wissenschaftler Emil Werth gab diesen größenmäßig zwischen Deutschem Schäferhund und Deutschem Pinscher angesiedelten Hunden 1944 den Namen Schensihunde, da sie alle eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit aufweisen.

Der Kanaan Dog und der Basenji stabilisierten sich, wurden zu Kulturrassen erhoben und offiziell anerkannt. In seiner zentralafrikanischen Heimat dient der Basenji als Jagdhund, speziell zur Bekämpfung kleinen Raubwildes wie der Schilfratte. Eine Besonderheit des Basenji ist, dass er nicht bellt, nur hin und wieder ein jaulendes Heulen von sich gibt. Erst seit etwa 1937 gelang es, ihn auch außerhalb Afrikas zu züchten und klimatisch anzupassen.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:
Der Basenji wird in der Regel 12 bis 13 Jahre alt.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
Hündinnen werden etwa 40 cm groß und wiegen circa 9,5 kg. Rüden erreichen ein Größe von rund 43 cm und ein Gewicht von etwa 11 kg.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Basenjis sind lebhafte und aufgeweckte Hunde. Sie sind anhänglich, Fremden gegenüber aber misstrauisch. Sie können sehr dickköpfig sein und versuchen, ihren eigenen Willen durchzusetzen. Daher sind sie für Anfänger nicht geeignet.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Wurde der Basenji von klein auf an andere Hunde und Haustiere gewöhnt, sollte es zu keinen Problemen kommen.

Pflege

Der Basenji hat eine hoch angesetzte Ringelrute mit weißer Spitze, die dicht über die Seite gerollt getragen wird. Sein kurzes, seidiges Stockhaar tritt auf in den Farben kastanienrot, schwarz oder schwarz mit lohfarbenen Abzeichen. Vorgeschrieben sind weiße Brust und Pfoten sowie die erwähnte Rutenspitze.

Das Fell ist pflegeleicht. Regelmäßiges Bürsten reicht aus, um es sauber und glänzend zu halten.

Entscheidungshilfe

Ideale Besitzer:
In seiner Heimat findet der Basenji noch immer als Jagdhund Verwendung. Bei uns wird er als Haushund gehalten.

Der Basenji benötigt viel Auslauf und Beschäftigung. Außerdem ist eine konsequente und liebevolle Erziehung notwendig. Er eignet sich nicht als Anfängerhund.
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