Basset Hound

Der Basset Hound ist zwar als englische Rasse anerkannt, stammt aber in direkter Linie vom französischen Basset d'Artois ab. George Washington soll Bassets geschenkt bekommen haben, und die in Shakespeare's "Sommernachtstraum" beschriebenen Hunde, könnten durchaus Vorfahren der heutigen Rasse gewesen sein.
Die gelenkte und gezielte Zucht dieses nicht allzu schnellen, aber unermüdlichen Fährtensuchers, begann 1866 in England und wurde 1874 durch Importe aus Frankreich verbessert. Hier gab man dem Basset Hound den schweren Kopf des Bloodhounds: gewölbter Schädel, lose Haut, hängende Lefzen.

Erst 1883 gelangten Vertreter dieser Rasse wieder nach Amerika, wo aus ihnen eine eigene Zucht aufgebaut werden konnte. 1916 sah man die Hunde in den USA noch als fremde Rasse an, und auch heute ist der züchterische Austausch mit europäischen Ländern sehr groß, wobei gesagt werden muss, dass der amerikanische Basset Hound massiver und schwerer ist.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:
Bassets werden 11 bis 12 Jahre alt.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
Der Basset wird zwischen 33 und 38 cm groß und wiegt dabei zwischen 20 und 26 kg.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Der Basset ist ein sehr anhänglicher, freundlicher und gutmütiger Familienhund, der sehr anpassungsfähigaber ungern alleine ist. Er kann sehr eigensinnig sein und da er zur Jagd eingesetzt wurde, hat er einen natürlichen Jagdinstinkt, der unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Seiner Familie ist er sehr treu.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Sehr gut.

Pflege

Das glatte Fell des Bassets muss so dicht sein, dass es jedem Wetter trotzen kann, die Haut darunter ist lose und elastisch. Er kommt in allen Laufhundfarben vor. Die Verteilung der Farben und Flecken ist ohne jede Bedeutung.

Das kurze Fell ist sehr pflegeleicht. Regelmäßiges Bürsten reicht aus um es sauber und glänzend zu halten.

Entscheidungshilfe

Ideale Besitzer:
Der Basset passt zu vielen verschiedenen Menschen. Er ist ein angenehmer Gefährte und findet heute vermehrt seinen Platz als Familienhund. Er ist kein schneller Laufhund, eignet sich jedoch aufgrund von seiner guten Nase als Jäger von Niederwild. Da er sehr eigensinnig ist, benötigt er eine konsequente Erziehung.
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