Belgischer Schäferhund

Der belgische Schäferhund wird als einzige Rasse in vier verschiedenen Unterarten gezüchtet. Ihr Körperaufbau ist gleich. Nur ihr Haarkleid und ihre Farbe unterscheiden sich. Der langhaarige schwarze Groenendael, der langhaarige nicht schwarze Tervueren, der kurzhaarige Malinois und der rauhaarige Laekenois. Der belgische Schäferhund wurde erstmals im Jahr 1891 als Rasse anerkannt. Ursprünglich wurde er als Hütehund gezüchtet. Er ist mittelgroß und an ein Leben im Freien gewöhnt und so gebaut, dass er dem kalten belgischen Klima standhält.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:
Belgische Schäferhunde werden gewöhnlich 12 Jahre alt, doch mit der richtigen Ernährung können sie ein Alter von bis zu 15 Jahren erreichen.

Durchschnittsgrösse und -gewicht:
Ein Weibchen in Bestform wiegt in der Regel 25kg und ist 56cm groß. Das Männchen wiegt normalerweise 35kg und ist 66cm groß.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Aufgrund seiner ansprechenden Form und seiner stolzen Kopfhaltung vermittelt der belgische Schäferhund den Eindruck robuster Eleganz, welche zum Erbe der ausgewählten Vertreter einer Arbeitshunderasse wurde. Sie kombinieren die wertvollen Eigenschaften der besten Wachhunde mit der angeborenen Fähigkeit zum Hüten von Herden. Falls erforderlich sind sie ohne zu zögern ein hartnäckiger und leidenschaftlicher Beschützer ihres Herrn. Die meisten belgischen Schäferhunde lieben das Wasser und werden sie immer gerne begleiten, wenn Sie eine Runde schwimmen gehen.

Der belgische Schäferhund knüpft enge Bande mit seinem Herrchen oder Frauchen und schenkt dadurch seinen/ihren Bedürfnissen Aufmerksamkeit; daher muss ein belgischer Schäferhund mit seiner Familie zusammen und nicht irgendwo alleine leben und darf nicht viele Stunden alleine im Haus gelassen werden. Muss der Hund lange alleine bleiben, wäre vielleicht ein Gefährte für ihn das Richtige.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Der belgische Schäferhund kann normalerweise ausgesprochen harmonisch mit anderen Haustieren zusammenleben. Dies hängt aber vom Wesen des einzelnen Hundes ab und davon, wie ihm beigebracht wird andere Tiere zu akzeptieren.

Pflege

Auch wenn der belgische Schäferhund ein recht pflegeleichtes Fell hat, bedarf es doch regelmäßiger Pflege, damit er so gut wie möglich aussieht und sich wohlfühlt. Gutes Durchbürsten alle zwei Tage, wenn er haart oder einmal pro Woche, wenn er nicht haart, beugt Verfilzungen vor. So fühlt sich ihr Hund wohl und schaut blendend aus.

Entscheidungshilfe

Ideale Besitzer
Menschen, die sich einen aktiven und ergebenen Gefährten wünschen, der ihre Liebe erwidert und Teil der Familie ist. Egal, ob er der Gefährte für nur eine Person oder das Haustier für die ganze Familie ist, der belgische Schäferhund genießt das Leben in vollen Zügen und wird für viele Stunden Spaß und gute Gesellschaft sorgen.

Nächste Schritte:
Wenn Sie sich überlegen, einen belgischen Schäferhund anzuschaffen, müssen Sie sicherstellen, dass der gesamte Zuchtbestand auf Hüftdysplasie geröntgt wurde und sich als Zuchttiere eignen. Sich die Eltern Ihres etwaigen Welpens anzuschauen ist eine großartige Idee, da Sie so einen Eindruck gewinnen können, wie ihr Welpe möglicherweise später aussieht. Es ist ferner ausgesprochen wichtig, Ihren Welpen mit Menschen, Hunden, anderen Tieren und so vielen Situationen wie möglich zu sozialisieren, damit ihr Hund glücklich und gesellschaftsfähig heranwächst.
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