Chihuahua*

Der Chihuahua ist der kleinste Hund der Welt und seine Geschichte ist geheimnisumwoben. Manche glauben, er stammt aus Asien, andere wiederum sagen, er kommt aus Europa. Aber wo auch immer die Rasse ihren Lauf genommen hat, es handelt sich tatsächlich um einen Hund aus Mexiko. Hundefigürchen, die in Chi-Chen-Itza, Colima und anderen Ruinestädten auf dem südamerikanischen Kontinent gefunden wurden, sehen dem heutigen Chihuahua sehr ähnlich. Dies, sowie die Tatsache, dass in mehreren Maya-Dialekten ‚chi’ Hund bedeutet, weist auf Vorfahren des Chihuahuas in der Mayazeit hin. Es gibt zwei Arten von Chihuahuas: Die kurzhaarigen Chihuahuas mit einem weichen, glänzenden Fell, das schön über den Körper verteilt ist und die langhaarigen mit einem glatten oder teilweise lockigen Fell, einem ausgeprägten Halskragen und einem langen buschigen Schwanz.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:
Diese kleinen, draufgängerischen Hunde werden oft bis zu 12 Jahre alt, mit der entsprechenden Pflege und Ernährung können sie bis zu 15 Jahre alt werden.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
Bei diesen kleinen Hunden wiegt eine Hündin in der Regel 1,8 kg und ist 15 cm groß. Der Rüde ist mit 2,7 kg und 20 cm nicht sehr viel größer.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Der Chihuahua ist ein großartiger kleiner Begleithund, der genauso zufrieden ist, wenn er im Garten herumrennt, wie wenn er einen langen, flotten Spaziergang macht. Trotz ihrer Größe sind diese fröhlichen Hunde mit einem überraschend lauten Bellen gesegnet und fühlen sich in der Gesellschaft von Menschen sehr wohl.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Der Chihuahua ist wirklich ein geselliges Tier und fühlt sich daher wohl in Begleitung anderer Tiere. Er kann sich verteidigen, sollten Sie jedoch große Hunde zu Hause haben, achten Sie beim Spielen mit den großen Hunden auf den kleinen Chihuahua, um sicher zu gehen, dass alles in Ordnung ist.

Pflege

Diese Rasse benötigt nur einen minimalen Pflegebedarf. Jedoch handelt es sich um einen aktiven kleinen Hund. Er sollte dementsprechend gefüttert und versorgt werden. Er braucht regelmäßig Bewegung und Auslauf, da er ansonsten zur Gewichtszunahme neigt. Das lange Fell muss ein oder zweimal pro Woche gut gebürstet werden, damit es gesund bleibt und kein Dreck darin hängen bleiben. Außerdem kann man so Verfilzungen vorbeugen. Das kurze Fell braucht nur minimale Pflege, je nachdem wie oft der Hund draußen ist und was für ein Wetter gerade ist.

Entscheidungshilfe

Ideale Besitzer
Da er ein sehr kleiner Hund ist, passt er gut zu fast allen Arten von Haltungen. In stark besiedelten Städten ist er besonders gefragt, da er problemlos auch in einer kleinen Wohnung leben kann. Trotzdem benötigt er auch ein bisschen Auslauf draußen. Er eignet sich gut als Begleit-, Familien- und Schoßhund.
* Sie interessieren sich für ein Rasse, die aus verschiedenen Gründen (z.B. basierend auf Paragraph 11 b des Tierschutzgesetzes) in der veterinärmedizinischen Diskussion steht. Wir empfehlen, sich frühzeitig umfassend zu informieren.
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