Mastiff

Der Mastiff (oft Englischer Mastiff genannt) kann wirklich auf ein altes Erbe zurückblicken. Mastiffähnliche Hunde gibt es seit Menschengedenken, seit die Menschen vor tausenden von Jahren die Geschichte aufzeichneten. Mastiffs wurden für verschiedene Zwecke eingesetzt, aber in erster Linie als Beschützer von Menschen und ihres Hab und Guts. Heute werden sie als toller Begleit- und Familienhund gezüchtet.

Übersicht

Mastiff / Bullmastiff-Verwechslung:
Vor über 100 Jahren benötigten Wildhüter einen Hund, der treu und stark sein sollte und die beschützerische Qualität des Mastiffs hatte, aber schneller und wendiger sein sollte. So entstand aus dem Mastiff der Bullmastiff. Heutzutage sind Bullmastiffs eine eigene Rasse. Im großen und ganzen ist der Mastiff breiter, schwerer und länger als der Bullmastiff.

Durchschnittliches Alter:
Wenn Sie sich einen Hund anschaffen möchten, muss Ihnen bewusst sein, dass sie das ganze Leben lang für den Hund sorgen müssen. Der Mastiff hat wie die meisten großen Hunderassen eine durchschnittliche Lebenserwartung von acht bis zehn Jahren.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
Der Mastiff ist eine Riesenhunderasse. Ein Exemplar der Rasse ist im Guiness Book of Records als einer der schwersten Hunde der Welt aufgelistet. Die Männchen sind in der Regel größer als die Weibchen. Ein voll ausgewachsener Mastiff wiegt in der Regel zwischen 60 und 100 kg und ihr Kopf reicht ungefähr bis zur Taille einer durchschnittlich großen Person.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Mastiffs sind liebenswerte, freundliche und ausgesprochen loyale Hunde. Wenn Sie mit Kindern richtig vertraut gemacht wurden, sind sie in der Regel sehr kinderlieb, doch wie bei jeder Hunderasse sollten sie immer von einem Erwachsenen beaufsichtigt werden.

Mastiffs sind sehr empfindsam und brauchen sehr viel Zuwendung, Lob und Bestätigung. Sie mögen nichts lieber, als mit ihrem Herrchen oder Frauchen zusammenzusein und aus diesem Grund sind sie als Haushunde so geeignet und dankbar.

Mastiffs sind zwar nicht als gewerbliche Wachhunde passend, doch Mastiffs werden es Sie wissen lassen, wenn Fremde in der Gegend sind. Ihr tiefes Bellen und ihre massive Erscheinung reicht in der Regel aus, um jegliche unerwünschten Besucher zu vertreiben.

Mastiffs tun in der Regel alles, um ihrem Besitzer zu gefallen, doch werden sie nicht schnell oder sofort ohne eine Frage folgen.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Mastiffs vertragen sich von Natur aus sehr gut mit anderen Haustieren, insbesondere, wenn sie zusammen aufgezogen wurden.

Pflege

Mastiffs sind eine Rasse, die sehr wenig Pflege beansprucht. Ihr kurzes Haar muss nur einmal pro Woche gebürstet und einmal pro Monat gebadet werden. Sie verlieren ihr Haar und viele sabbern recht viel. In Sachen Bewegung lieben die meisten Mastiffs es, einfach dazuliegen und Ihnen dabei zuzuschauen, wie Sie in Bewegung sind. Jedoch brauchen sie einen halbstündigen Spaziergang pro Tag - ganz egal wie groß oder klein ihr Grundstück ist - und genießen ihn auch. Sie vertragen warmes Wetter nicht richtig, d.h. der Spaziergang sollte früh am Morgen oder spät abends stattfinden, wenn es noch frisch ist.

Mastiffs brauchen sehr viel Futter, wenn sie jung sind und noch wachsen und weniger, wenn sie ausgewachsen sind. Ein voll ausgewachsener Mastiff frisst nicht sonderlich mehr als ein erwachsener deutscher Schäferhund. Es muss immer frisches, kühles Wasser in einem breiten stand- und kaufesten Behälter bereitstehen.

Mastiffs sind in der Regel gesunde Hunde und verantwortungsvolle Züchter sorgen dafür, die langfristige Gesundheit des Welpen, den Sie kaufen, sicherzustellen. Jedoch können wie bei den meisten Hunden Probleme auftauchen. Große Rassen wachsen schnell und können unter Knochenstörungen leiden. Mastiffs können Augenprobleme haben und manche bekommen leicht Blähungen. Wenn Sie einen Mastiff in die engere Wahl ziehen, dann sprechen Sie mit so vielen Züchtern wie möglich und Ihrem Tierarzt über diese Rasse.

Die allgemeinen Unterhaltskosten für einen Mastiff sind viel höher als bei kleinen Rassen. Dies muss wirklich berücksichtigt werden. Antiobiotika für einen kleinen Hund kosten vielleicht 25 Euro und für einen Mastiff 100 Euro.
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