Schipperke

Beim Schipperke handelt es sich um die kleinste Variante der Schäferhunde. Der Name rührt vom flämischen "Schäperke", was soviel bedeutet wie „kleiner Schäferhund“.

Der Schipperke ist der populärste Haushund Belgiens. Bereits im 15. Jahrhundert schrieb der Mönch Wenzel in eine Chronik, es gäbe in Brügge kein Haus, in dem nicht ein kleiner schwanzloser Hund sitze. Um 1690 war der Schipperke der Liebling der Brüsseler Schuster, die auf dem Gronenplatz regelmäßig Zusammenkünfte mit ihren Hunden veranstalteten und in der Herstellung kunstvoller Hundehalsbänder wetteiferten.

Erstmals offiziell ausgestellt wurde der Schipperke 1880 in einer besondere Klasse „kurzhaariger Terrier“. Als die belgische Königin Marie Henriette einen Schipperke erwarb, stieg seine Beliebtheit. Die Brüsseler nannten ihre Hunde „Spitzke“ - des spitzen Fangs wegen - die Binnenschiffer, denen er als Rattenfänger diente, „Schipperke“. Die Verbindung beider Bezeichnungen führte zur nicht korrekten Bezeichnung „Schifferspitz“.

Seine Eigenart aus früheren Zeiten, gern und ausdauernd auf Niederwild zu jagen, hat er bis heute erhalten. Ebenso gut arbeitet er aber mit der Herde. Wer sich einen Schipperke anschafft, muss sich darüber im Klaren sein, dass er einen sehr aktiven und lauten Hausgenossen erhält.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:
Der Schipperke wird in der Regel 12 bis 13 Jahre alt.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
Der kleine Schipperke ist zwischen 20 und 35 cm groß und wiegt 3 bis 5 kg. Der größere wiegt 5 bis 8 kg.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Der Schipperke ist ein aufgeweckter und aktiver Hund. Er ist sehr intelligent, lebhaft und neugierig. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend. Er ist sehr wachsam und bellt, sobald etwas Auffälliges passiert. Außerdem ist der Schipperke sehr kinderfreundlich.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Der Schipperke lässt sich gut mit anderen Haustieren und Hunden halten.

Pflege

Das Haar des Schipperke ist kurz, reich und hart, an den Ohren glatt. Es ist kurz auf dem Kopf, den Vorderseiten der Läufe und den Sprunggelenken, länger am Hals, an der Brust und an der Rückseite der Vorderhand. Das Haar darf nicht gelockt sein und muss reichlich Unterwolle aufweisen. Es ist nur einfarbig schwarz, wenig glänzend und ohne weiße Abzeichen.

Das Fell ist relativ pflegeintensiv. Es muss mehrmals pro Woche gekämmt und gebürstet werden.

Entscheidungshilfe

Ideale Besitzer:
Der Schipperke ist ein ausgezeichneter Wach- und Begleithund. Er ist flink, lebhaft und unermüdlich. Er fühlt sich wohl in der Gesellschaft anderer Haustiere, speziell von Pferden. Er ist auch sehr gut für Familien mit Kindern geeignet.
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