West Highland White Terrier

Der West Highland White Terrier oder „Westie“ wie er zärtlich genannt wird, gehört zu der kleinen Gruppe schottischer Nationalrassen, zu denen der Schottische Terrier und auch der Cairn gehören, von dem der Westie abstammt. Bis ins frühe 19. Jahrhundert waren Terrier dunkelfarbig und für Jäger war es nicht unüblich, einen braunen Terrier mit einem Fuchs zu verwechseln und ihn aus Versehen zu erschießen. Danach wurden die hellsten Welpen der Würfe selektiert, damit es zu einer Reduktion der Schussunfälle kam. Sie wurden im ersten Teil des 20. Jahrhunderts als West Highland White Terrier bekannt.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:
Westies werden in der Regel 15 Jahre alt, es kommt aber nicht selten vor, dass sie noch älter werden.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
Westies werden 25 bis 28 cm groß und erreichen ein Gewicht von 8 bis 10 kg.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Westies besitzen das klassische Terriertemperament. Sie sind aktiv, wachsam, spielen gern und sind wichtigtuerisch. Er möchte verhätschelt werden, tollt gerne bei jedem Wetter herum und folgt seinem Besitzer überall hin. Sie sind ausgesprochen treu, haben aber eine gewisse störrische Ader, weshalb eine frühe Erziehung wichtig ist. Bellen ist eine natürliche Verhaltensweise bei Terrierrassen und der Westie macht da keine Ausnahme.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Der Westie ist kein aggressiver Hund, da er aber ein Terrier ist, wird er allzeit bereit sein, seinen Mann zu stehen. Er wurde zum Jagen in der Meute gezüchtet und daher kommt er in der Regel sehr gut mit anderen Hunden klar, die ihm gegenüber nicht aggressiv sind. Westies leben auch gut mit anderen Haustieren zusammen, insbesondere wenn sie schon als Welpe aneinander gewöhnt wurden.

Pflege

Dies ist ein ausgesprochen pflegeleichter Hund. Schauhunde werden von Hand getrimmt, wobei das Fell mit Finger und Daumen gezupft wird. Westies müssen regelmäßig getrimmt werden (in der Regel alle drei bis vier Monate), damit sie präsentabel bleiben. Besitzer müssen das Kämmen und Bürsten fortführen, vorzugsweise täglich. Durch das Bürsten werden abgestorbene Haare entfernt und das Fell bleibt sauber.
Westies verlieren keine Haare und sind deswegen für manche Allergiker geeignet. Da der Westie gezüchtet wurde, um in Löcher zu schlüpfen, kann er riesige Löcher buddeln. Sollte Sie das stören, müssen Sie ihn schon im frühen Alter davon abhalten.

Entscheidungshilfe

Ideale Besitzer
Der Westie gibt einen idealen Familienhund ab, da er menschliche Gesellschaft sehr genießt. Der Westie hat einen angeborenen Sinn für Spaß und Abenteuer und liebt Bewegung, sei es eine lange Wanderung auf dem Land oder ein kurzer Spaziergang um den Häuserblock. Sie sind sehr kinderlieb und ein idealer Begleiter für Einzelpersonen jeden Alters.
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