Pedigree imagery

Weitergehende Informationen

Übergewicht und Einflussfaktoren beim Hund

1. Rasse
z. B. Labrador, Cocker Spaniel, Cairn Terrier, Dackel

2. Geschlecht
Hündinnen sind häufiger betroffen als Rüden

3. Kastration
Kastrierte Hunde benötigen ca. 10% weniger Energie

4. Vorerkrankungen
Können je nach Krankheit das Gewicht nach oben oder unten beeinflussen

5. Das Verfüttern von zu viel Snacks
Industriell hergestellte und Leckerlis vom Tisch

Fütterungsleitfaden

Ein Leitfaden zur artgerechten Fütterung – Kostenlose Broschüre mit weiteren Tipps
Diese Broschüre fasst Wissenswertes zu Fütterung, Rezepturen und Qualitätssicherung für den Tierhalter zusammen

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10 Tipps für ein gesundes Körpergewicht – Ein Leitfaden für Hundebesitzer

1) Den Hund wiegen
Wiegen Sie Ihren Hund regelmäßig

Wiegen Sie Ihren Hund mindestens in mehrmonatigen Abständen. Bei kleinen Hunden können Sie sich zunächst mit Hund und anschließend ohne Hund auf eine Personenwaage stellen und dann die Differenz bilden. Können Sie Ihren Hund nicht anheben, lassen Sie Ihn beim Tierarzt wiegen.

2) Körperverfassung des Hundes
Überprüfen Sie den Körperverfassung Ihres Hundes

Da Hunde viele unterschiedliche Formen und Größen haben, ist der Body Condition Score aussagekräftiger als das Körpergewicht. Ihr Tierarzt hilft Ihnen bei der Beurteilung Ihres Hundes.

3) Kalorienbedarf des Hundes
Verstehen Sie, wie viele Kalorien Ihr Hund braucht

Jeder Hund ist einzigartig, und sein Kalorienbedarf richtet sich nach Größe, Alter, Aktivitätslevel und der Frage, ob er kastriert ist oder nicht. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über den Kalorienbedarf Ihres Hundes.

4) Kalorien, die der Hund aufnimmt
Verstehen Sie, wie viele Kalorien Sie Ihrem Hund tatsächlich füttern

Unterschiedliche Futtermittel liefern unterschiedliche Mengen an Kalorien. Besitzer sind oft erstaunt, wenn sie erfahren, dass Trockennahrung etwa viermal mehr Kalorien pro Gramm enthält als Feuchtnahrung. Auch Snacks haben Kalorien, also Vorsicht: Überfüttern Sie Ihren Hund nicht mit Leckerlis.

5) Aufteilung der Futter-Tagesration
Teilen Sie die Tagesration Ihres Hundes in mehrere Mahlzeiten auf

Auch wenn es zweifellos bequemer ist, den Hund nur einmal am Tag zu füttern, sorgt eine Aufteilung der Tagesration auf mehrere Mahlzeiten dafür, dass der Hund nicht zu hungrig und gelangweilt wird. Denken Sie daran, wie hungrig Sie wären, wenn Sie nur einmal am Tag essen würden!

6) Mehr als ein Hund
Wenn mehr als ein Hund im Haushalt lebt, füttern Sie die Hunde getrennt

In einem Haushalt mit mehreren Hunden können die Hunde zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedenen Räumen gefüttert werden. Hunde stammen vom Rudeltier Wolf ab und kämpfen dementsprechend um ihr Futter. Dieser Wettstreit um das Futter führt dazu, dass diese Hunde schneller und über die Sättigung hinaus fressen. Nicht nur andere Hunde werden als potenzielle Futterrivalen gesehen, sondern auch Katzen und Kinder. Stellen Sie in diesen Fällen sicher, dass Ihr Hund in einer ruhigen, entspannten Atmosphäre fressen kann. Am besten dort, wo er sein Futter nicht bedroht sieht.

7) Hund frisst Katzenfutter
Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund nicht das Futter der Katze frisst!

Haben Sie eine Katze, lassen Sie deren Futter bitte nicht in einem Napf stehen, den auch Ihr Hund erreichen kann. Ein hungriger Hund wird sehr schnell lernen, sich selbst zu bedienen.

8) Verantwortung für das Füttern
Benennen Sie eine Person in Ihrem Haushalt, die für die Fütterung verantwortlich ist

In einem lebhaften Haushalt verliert man leicht den Überblick darüber, wer den Hund füttert. Wenn Sie für die Fütterung verantwortlich sind, stellen Sie sicher, dass der Hund nicht zusätzlich von anderen Familienmitgliedern oder Freunden gefüttert wird.

  • Lassen Sie Futter nie unbeaufsichtigt! Ihr Hund kann unter Umständen nicht widerstehen.
  • Bringen Sie Ihrem Hund nicht bei, um Futter zu betteln. Im Gegenteil: Unterbinden Sie jegliches Bettelverhalten.
  • Viele Kinder lieben es, ihr eigenes Essen mit dem Hund zu teilen. Stellen Sie also sicher, dass sie keine Gelegenheit hierzu haben.

9) Futter als Belohnung
Vermeiden Sie stets, Futter als Belohnung einzusetzen

Snacks sind eine hilfreiche Unterstützung im Rahmen von Trainingsprogrammen und bei gelegentlicher Gabe ein gut geeignetes Mittel, um die Bindung zu Ihrem Hund zu stärken. Sie können Ihrem Hund immer einige Bröckchen Trockennahrung aus der Tagesration als Belohnung geben.

Es gibt Mittel und Wege, Ihren Hund auch ohne Nahrung zu belohnen. So lieben es die meisten Hunde zu spielen. Hat Ihr Hund ein Lieblingsspielzeug, können Sie ihm als Belohnung für ein gutes Verhalten erlauben, über einen begrenzten Zeitraum damit zu spielen. Liebt es Ihr Hund, gestreichelt oder gebürstet zu werden, kann auch dies eine Alternative sein.

10) Aktiverer Hund
Halten Sie Ihren Hund aktiv

Die meisten Hunde lieben es, körperlich aktiv zu sein. Sie sollten alles tun, um regelmäßige Bewegung zu fördern. Das heißt, täglich spazieren gehen, rennen und spielen.

Fütterungsleitfaden

Häufige Fragen und Antworten

F: Wieso stehen die Kilokalorien nicht vorne, damit gleich ins Auge fällt, wie viel enthalten sind?

A: Druck und Schuldgefühle sind kontraproduktiv. Außerdem haben Tierhalter seit fast 50 Jahren gelernt, dass die Information zur Fütterung „hinten“ steht. Dann stehen die Kilokalorien direkt neben der Fütterungsempfehlung, und wir haben alles auf einen Blick.

F: Warum stehen nicht mehr Angaben auf der Verpackung, sondern nur ein paar Basisberechnungen?

A: 14 Millionen Hunde und Katzen in Deutschland sind 14 Millionen theoretische Bedarfsberechnungen. Diese Informationsflut kann nur außerhalb der Verpackung gehandhabt werden. Wir bieten interaktive Hilfestellung anhand von Kalorienrechnern im Internet, bei unserem Verbraucherservice und anhand von Broschüren an.

F: Warum empfiehlt Mars Petcare dem Verbraucher nicht einfach, seinem Tier weniger zu füttern?

A. Unsere Produkte sind als Alleinfuttermittel konzipiert und liefern damit die Menge an Nährstoffen, die den aktuellen, wissenschaftlich gesicherten Richtlinien entsprechen. Im Rahmen unseres Engagements zum vorbeugenden Gewichtsmanagement haben wir unsere Fütterungsempfehlungen den veränderten Lebensumständen der Tiere angepasst und mengenmäßig nach unten korrigiert. Damit die Tiere weiterhin alle wichtigen Nährstoffe erhalten, mussten wir in einigen Produkten auch die Rezepturen anpassen.