Hunderassen-Gruppen verstehen

Hunderassen-Gruppen verstehen

Hunderassen-Gruppen kategorisieren Hunde nach den Aufgaben, für die sie einst gezüchtet wurden – Jagen, Apportieren, Bewachen, Schädlingsbekämpfung oder einfach nur ein großartiger Begleiter zu sein.

Diese Einteilung von Hunderassen kann einen hilfreichen Einblick in Eigenschaften und Merkmale der Tiere geben. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass jeder Hund ein einzigartiges Individuum ist und sein Charakter nicht allein von seiner Zugehörigkeit zu einer Gruppe bestimmt wird.

Hüte- und Treibehunde: Hunde, die es lieben, aktiv zu sein

Zu den Hirtenhunden, die zum Hüten von Schafen, Rindern und sogar Rentieren gezüchtet wurden, gehören der Border Collie, der Old English Sheepdog (Bobtail) und der Samojede. Sie sind sehr loyal und dann am glücklichsten, wenn sie etwas Nützliches tun. Und da sie besonders wetterfest sind, werden sie nicht den ganzen Tag zusammengerollt zu Ihren Füßen verbringen wollen. Aber wenn Sie ein Outdoor-Typ sind und sich auf viele lange Spaziergänge und Training einstellen, werden Sie gut miteinander zurechtkommen.

Gebrauchshunde: Hunde, die gerne arbeiten

Diese gemischte Hunderassen-Gruppe setzt sich aus Hunden zusammen, die ursprünglich für ganz bestimmte Aufgaben gezüchtet wurden. Der Lhasa Apso wurde zum Beispiel gezüchtet, um tibetische Klöster zu bewachen, während Dalmatiner ursprünglich Pferdekutschen begleiteten. In dieser Gruppe finden Sie einige großartige Persönlichkeiten, darunter Bulldoggen, Schnauzer und Shih Tzus.

Schoßhunde: kleine Hunde mit großen Persönlichkeiten

Wenn Sie viel Persönlichkeit in einem kleinen Paket haben möchten, ist ein Schoßhund genau das Richtige für Sie. Vom Yorkshire Terrier bis zum Pomeranian, vom Malteser bis zum Pekinesen – diese kleinen Charaktere sind schnell dabei, ihre Rechte einzufordern und zu verteidigen. Wenn Sie auf der Suche nach einem lebhaften Begleiter sind, der auch auf kleinem Raum glücklich ist und keine zwei langen Spaziergänge pro Tag braucht, sind sie perfekt.

Jagdhunde: Hunde, die es lieben, Dinge zu suchen

Vom Dackel bis zum Deerhound, vom Basset bis zum Beagle – Jagdhunde gibt es in allen Größen und Formen. Sie alle sind geschickt darin, mit ihren Augen oder ihrer Nase zu jagen. Und wenn sie genügend Bewegung und viele Spielmöglichkeiten bekommen, gibt es da draußen einen Hund, der sich über einen Platz in Ihrem Rudel freuen würde.

Arbeitshunde: Hunde, die suchen, retten und bewachen

Denken Sie an einen Boxer, Mastiff, Husky und Bernhardiner. Diese Hunde sind am glücklichsten, wenn sie nützlich sind, weshalb man Tiere aus dieser Hunderassen-Gruppe oft als Polizei- oder Such- und Rettungshunde antrifft. Trainieren Sie sie gut, und Ihre Familie wird einen Freund und Beschützer fürs Leben haben.

Terrier: durchsetzungsfähige Hunde, die gerne graben

„Terra" bedeutet Erde, und diese lebhaften kleinen Hunde lieben es, Löcher zu graben. Sie haben einen ausgeprägten Beutetrieb und gerne das letzte Wort. Wenn Sie also zu Hause etwas Platz zum Graben haben (und keinen Hamster halten), dann könnte ein Jack Russell, Foxterrier oder Staffordshire Bull Terrier genau der richtige Hund für Sie sein.

Appotierhunde: Hunde, die gerne apportieren

Setter, Pointer, Labradore, Retriever und Spaniels wurden ursprünglich gezüchtet, um ihren Besitzern beim Schießen zu helfen. Sie sind loyal, lernen gerne und sind (fast) immer erpicht darauf, zu gefallen, sodass sie sich hervorragend als Familienhunde eignen. Auch Blindenhunde und andere Assistenzhunde stammen meist aus dieser Gruppe. Bieten Sie Ihrem Appotierhund reichlich Auslauf und Sie werden einen gutmütigen Freund fürs Leben haben.

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