So bringen Sie Ihrem Hund bei, auf Kommando zu Ihnen zu kommen

Ihrem Hund beizubringen, auf Befehl herzukommen, erfordert recht viel regelmäßiges Üben. Doch es lohnt sich – so werden Sie beim Spazierengehen mit ihm so manch frustrierende Situation vermeiden und es kann sogar im Ernstfall Ihrem Hund das Leben retten.

Um zu erfahren, wie das geht, schauen Sie sich unser Trainingscentervideo an>

Wenn Sie bereit sind, dies zu Hause auszuprobieren, sind die folgenden Tipps hilfreich.

1. Eine lange Leine und keine Ablenkung

Versuchen Sie dies zuerst zu Hause und an einem Ort, wo es keine Ablenkung gibt. Sie brauchen eine lange Leine und ein paar leckere Snacks oder ein Lieblingsspielzeug, um Ihren Hund zu belohnen, wenn er es richtig macht.

2. Versuchen Sie es an der Leine

Leinen Sie Ihren Hund an und geben Sie ihm den Befehl „Sitz“. Halten Sie dann die Leine in der einen Hand, entfernen Sie sich langsam rückwärts von Ihrem Hund und sagen ihm gleichzeitig „Hier“. Wenn Ihr Hund Ihnen folgt, belohnen Sie ihn sofort durch Loben und ein Leckerli. Wiederholen Sie diese Übung mehrmals.

3. Variieren Sie die Übung

Sobald Ihr Hund den ersten Schritt verstanden hat, können Sie es mit einer abgewandelten Version versuchen.  Anstatt weiter rückwärts zu laufen, ducken Sie sich, öffnen weit Ihre Arme und geben Ihrem Hund den Befehl „Hier“. Wenn er hergekommen ist, loben Sie ihn überschwänglich. Wenn Ihr Hund diesen Befehl verlässlich ausführt, können Sie die Übung ohne Leine und an verschiedenen Stellen im Haus (zuerst an Stellen, wo er nicht abgelenkt wird) probieren.

4. Üben ohne Leine

Im nächsten Stadium gehen Sie mit Ihrem Hund nach draußen und exerzieren die Übung in einem sicheren abgeschlossenen Bereich ohne Leine. Es kann unter Umständen mehrere Wochen oder Monate dauern, bis Sie zuversichtlich sind, dass Ihr Hund den Befehl versteht. Wenn Sie an diesem Punkt angelangt sind, können Sie draußen ohne Leine weiterarbeiten – insofern Sie sich an einem Ort befinden, wo Ihr Hund ohne Leine in Sicherheit ist.

Beenden Sie die Übung immer mit einem Erfolg, so dass Sie sich auf das nächste Mal freuen. Wenn Ihr Hund es einfach nicht versteht, gehen Sie einen Schritt zurück und üben Sie noch weiter.

Zwei Dinge, die zu überprüfen sind:

1. Überprüfen Sie den Ton Ihrer Stimme

Beobachten Sie den Ton Ihrer Stimme – auch wenn Sie befürchten, dass Ihr Hund vielleicht auf die Straße rennt, muss Ihr Befehl ermutigend und klar wirken. Wenn Ihr Hund hört, dass Sie in Panik sind, frustriert oder wütend, wird ihn dies nur verwirren. Versuchen Sie, ihn nicht zu schimpfen, wenn er nicht auf Anhieb kam, sondern loben und belohnen Sie ihn jedes Mal, wenn er es richtig macht.

2. Üben Sie in unterschiedlichen Situationen

Manchmal wird Ihr Hund einfach zurückkommen, weil er bei Ihnen sein möchte und nicht weil er versteht, was Sie sagen. Üben Sie mit ihm, damit er Ihren Befehl in vielen verschiedenen Situationen und Konstellationen versteht, wenn er Sie sehen kann oder auch nicht.

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